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1:0 für Deutschland...

...ach so, das wissen Sie schon, na dann lesen Sie mal was unsere Mainzer Polizisten aus Brasilien zu berichten  haben:

-Polizeibeamter Andreas Dawihl berichtet vom Einsatz bei der WM in Brasilien-

In der Millionenstadt Salvador, wo das erste Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft stattfand, sind die Gegensätze zwischen Arm und Reich beträchtlich.

Unmittelbar an die Favelas schließen sich Shopping-Malls und Wolkenkratzer an. Auch an die hohe Luftfeuchtigkeit müssen sich Europäer erst gewöhnen.

Im touristischen Zentrum war der Mainzer Polizeibeamte Andreas Dawihl gemeinsam mit brasilianischen und portugiesischen Kollegen Fußstreife gelaufen.

Die deutschen Fans hatten sehr positiv auf ihre Anwesenheit reagiert. Andreas Dawihl und die anderen Polizisten konnten beispielsweise Opfern von Taschendiebstählen mit Rat und Tat zur Seite stehen, Kontakte zur "Policia Touristica" sowie zu Mitarbeitern der Botschaft herstellen und beim Übersetzen vor Ort behilflich sein.

Während des Spiels Deutschland gegen Portugal gab es für den Mainzer nicht viel zu tun. Es hatten sich nur einige Fans in den falschen Block verirrt. Sie wurden schließlich auf den rechten Weg geführt...

...und hier aus Fortaleza:
Bereits der fünfstündige Flug in einer Propellermaschine war für den Mainzer Polizeibeamten Andreas Dawihl spektakulär und vermittelte ihm atemberaubende Eindrücke von der Landschaft und der Küste.

Auf der Fahrt zum Hotel musste er jedoch die Erfahrung machen, dass die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in Fortaleza noch grasser waren als in Salvador, was er nicht für möglich gehalten hatte.

Da Fortaleza als gefährlichste Stadt Brasiliens gilt, hielten sich er und seine internationalen Kollegen nur im von Sicherheitspersonal und bewaffneten Polizisten abgeschirmten Sicherheitsbereich, insbesondere im Bereich der Fanmeile, der Avenida Beira Mar, und des Stadions, dem Estadio Castelao mit knapp 65.000 Plätzen, auf.

Trotzdem waren auch hier die Gegensätze zwischen Arm und Reich nicht zu übersehen: Zwischen feiernden Fans, vielen bunten Straßenhändlern und Sport treibenden jungen Leuten am Strand lagen Obdachlose, auch Kinder, auf der Straße.

Das England-Uruguay Spiel durften sie an der Bar auf dem Hoteldach verfolgen, wo es einen WIFI-Empfang gab.

Vor dem Spiel Deutschland gegen Ghana konnte Andreas Dawihl mit deutschen Kollegen im Zulaufbereich des Stadions tätig werden und sie standen den Fans sowie den Sicherheitskräften zur Verfügung.

Besonders positiv fiel ihm auf, dass neben den circa 7000 deutschen Fans auch viele Brasilianer, Chinesen und Japaner mit deutschen Trikots kamen, darunter auch eine junge Frau aus China, die jedes Deutschlandspiel – mit dem doch recht teuren ,Follow Your Team‘-Ticket - besucht und vorher die jeweilige Landessprache lernt.

Demnächst stehen bei ihr Grundzüge der französischen und russischen Sprache auf dem Programm, da sie die EURO 2016 und die WM 2018 im Visier hat.

Vom Spielgeschehen bekamen die Polizeibeamten indes wenig mit. Leider hatten sie doch gut zu tun, weil einige deutsche Fans ihren Alkoholkonsum nicht den klimatischen Verhältnissen anpassten und randalierten.

Der lange Matchday endete dann aber sehr nett mit einem Abendessen beim Hotel in Gesellschaft einiger Mitarbeitern der Fanbotschaft.

 
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