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Bilanz zum vierten Wiesbadener Präventionstag

„Ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt das Angebot der Arbeitsgruppen, Institutionen und Beratungsstellen des Wiesbadener Präventionsrates genutzt haben, um sich über Sicherheit und Sauberkeit in unserer Landeshauptstadt zu informieren“, zieht Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz erste Bilanz über den vierten Wiesbadener Präventionstag vom vergangenen Samstag, 12. Juli.

Bei der Eröffnung hoben Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, Oberbürgermeister Sven Gerich und der Ordnungsdezernent die Bedeutung des Gremiums für die Sicherheit und Sauberkeit in Wiesbaden hervor und begaben sich anschließend auf einen Rundgang zu den einzelnen Ständen.

Erstmals dabei waren die Entsorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) mit einem Schadstoffmobil, einem Sperrmüllfahrzeug und einer Infofläche, um den engen Zusammenhang zwischen Sauberkeit und Sicherheit aufzuzeigen. „Verschmutzte Flächen senken die Hemmschwelle, soziale Normen zu brechen“, heißt es in der „Broken-Windows-Theorie“, die vor Ort plastisch dargestellt wurde.

Oder vereinfacht gesagt: „Wo Müll liegt, kommt Müll hinzu, entsteht Unsicherheit, steigt die Kriminalität.“ Die ELW-Mitarbeiter ziehen eine positive Bilanz: Viele Besucherinnen und Besucher interessierten sich für den Zusammenhang von Sauberkeit und Sicherheit und bestätigten die Theorie durch eigene Beobachtungen und Erfahrungen.

Darüber hinaus nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zur Entsorgung von Sperrmüll, Wert- und Schadstoffen zu stellen und zeigten sich erfreut über das neue ELW-Serviceangebot, gefährliche Abfälle seit dem 1. Juli an den Wertstoffhöfen abgeben zu können oder gaben sie direkt am Schadstoffmobil ab.

„Sauberkeit ist ein Beitrag zu mehr Sicherheit; das ist heute deutlich geworden“, so Franz, der auch Geschäftsführer des Wiesbadener Präventionsrates ist.

„Die gemeinsame Arbeit zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden, den Arbeitsgruppen ‚Gemeinsam Sicher‘ und ‚Prävention, Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt‘ des Präventionsrates, vieler öffentlicher Einrichtungen, wie zum Beispiel der Caritas, dem Kinder- und Jugendtelefon, der Beratungsstelle für selbständiges Leben im Alter, dem Internationalen Bund und dem StadtschülerInnenrat sowie der Polizei auf Landes- und Bundesebene und den ELW ist ein Baustein für ein sauberes und sicheres Wiesbaden.“

 
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