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Drei Demos in Mainz

Drei verschiedene Kundgebungen waren für den Freitagnachmittag/-Abend in der Mainzer Innenstadt angemeldet. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius sowohl für die Demonstranten, auch für die Polizei eine Herausforderung.

Zunächst versammelten sich auf dem Bahnhofvorplatz vor dem Mainzer Hauptbahnhof circa 1500 pro-palästinensische Teilnehmer zu einer Kundgebung.

Bei einer Gegendemonstration an der Nordsperre des Hauptbahnhofes standen etwa 80-100 Teilnehmer.
Vermutlich aufgrund der enormen Hitze setzten sich die Pro-Palästina-Teilnehmer bereits eine Stunde früher als vorgesehen zu ihrem geplanten Demonstrationszug in Richtung Gutenbergplatz in Bewegung.

Zuvor klagten bereits drei Teilnehmer über Kreislaufprobleme. Diese wurden durch den Rettungsdienst und den Sanitätsdienst der Polizei versorgt.

Bei der dritten Versammlung auf dem Marktplatz des „Bündnis Mainz für Israel“ waren etwa 40 Teilnehmer zu verzeichnen.
Nachdem es auf dem Gutenbergplatz noch eine kurze Kundgebung gab, löste sich die Kundgebung dort gegen 19:00 Uhr langsam auf.

Aus Sicht der Polizei verliefen die Einsatzmaßnahmen ohne besondere Vorkommnisse. Ziel der polizeilichen Einsatzleitung war es, die Demonstrationen friedlich ablaufen zu lassen.

Polizeikräfte wurden bewusst im Hintergrund gehalten, um den Demonstrationsteilnehmern ihr Recht zur freien Meinungsäußerung zu gewährleisten. Einsatzleiter Polizeidirektor Achim Zahn: „Alle haben auf Kommunikation gesetzt - und gewonnen.“

Lediglich eine Person wurde kurzfristig in Gewahrsam genommen, weil sie einem polizeilichen Platzverweis nicht nachkam.

 
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