Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Geschäftsanzeigen und Empfehlungen aus der Region
AKK Zeitung
E-Mail PDF

Vorgärten: Faule Kompromisse nicht hinnehmbar

Gärten sind keine Parkplätze

In der Gabelsbergerstraße hatte ein Eigentümer seinen Vorgarten zubetoniert und als Parkfläche vermietet. Durch Nachfragen bei den zuständigen Behörden stellte sich heraus, dass diese Maßnahme dort nicht bekannt war.

Bis heute hat keine Rückabwicklung stattgefunden. Inzwischen ist dort ein Parkverbot beschildert. Und auf der Fläche steht – wohl als Alibigrün - ein kleiner Beton-Pflanzkasten.

„Was offensichtlich nicht getan wurde, ist eine Renaturierung der Fläche anzuordnen. Dieses Vorgehen macht überhaupt keinen Sinn. Das ist Schildbürger-Politik!

Die Fläche muss entsiegelt und begrünt werden!“ kritisiert Gabriela Schuchalter-Eicke, Stadtverordnete, das Vorgehen der Stadt in ihrem Wohnviertel.

„Das Beispiel zeigt: Die Rückumwandlung von entgegen der Satzung zubetonierten Vorgärten muss energischer betrieben werden“, fordert Claus-Peter Große, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Rathausfraktion.

Es sei nicht hinnehmbar, dass Eigentümer sich über Vorschriften hinwegsetzten ohne dass die Verwaltung im Sinne der Satzung agiert. „Es ist im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger, dass Vorgärten begrünt bleiben und nicht als Privatparkplatz missbraucht werden.“

Anmerkung: Selbst auf die Gefahr, mich gründlich unbeliebt zu machen, muß ich zu bedenken geben, daß auch Parkraum benötigt wird und eine VOR-Gartenfläche ist kaum geeignet, die Öko-Probleme wirksam zu ändern, also mehr "Augenmaß" und weniger "Ideologie" wäre zu empfehlen. Außerdem: Eigentum ist Eigentum und sollte geschützt sein, zuviel Reglement kommt sonst einer "Teilenteignung" gleich und damit einer "Diktatur" zu nahe! Ich weiß, das ist die Quadratur des Kreises und die geht nicht, aber trotzdem, es muß Grenzen geben...

(Manfred Simon)

 
Regionale Werbung

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

MANCHMAL denkt die Ameise.
Wenn sie auf Ameisenstraße
Marschiert.
An die Zeit, weniger ihrer
Art.

Es gab keinen großen Haufen.
Zum Erhalten.
Keine Königin.
Zum Ernähren.

Nur Ameisensippen.
Und jeder hatte seinen Namen.
Wann entschloßen Ameisen...
So zu leben?

Und marschiert weiter.

(Stefan Simon)