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Mainzer OB ruft FDP zur Ordnung: „Das ist absolut unanständig“

...wem es in der Küche zu heiß ist, der sollte nicht Koch werden...

OB Michael Ebling stellt sich beim Vergabeverfahren Weihnachtsmarkt vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung – „Führung und Verantwortung untrennbar miteinander verbunden“

Der Mainzer Oberbürgermeister kritisiert den wiederholten Versuch einer Schuldzuweisung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung im Vergabeverfahren für die Stände auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt.

Im Haupt- und Personalausschuss hatte eine Mehrheit dem vom Wirtschaftsdezernenten vorgeschlagenen neuen Verfahren zugestimmt. Dieses war aufgrund einer Gerichtsentscheidung erforderlich und wird jetzt veröffentlicht und damit in Gang gesetzt.

Dem OB geht es nicht um formale Zuständigkeiten, denn die endgültige Entscheidung liege in jedem Fall immer beim Dezernenten und natürlich auch beim Oberbürgermeister als Verwaltungschef.

„Man muss für sein Handeln geradestehen. Wegducken gilt nicht, das halte ich für absolut unanständig“, suchte und fand der OB klare Worte.

Der Oberbürgermeister ruft damit vor allem die Mainzer FDP zur Ordnung, die in einem internen Mitgliederschreiben alles versucht, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Rechtsamtes den Schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben, um ihren eigenen Beigeordneten aus der Schusslinie zu nehmen.

Das Rechtsamt habe -wie auch das federführende Amt für Wirtschaft und Liegenschaften- in bestem Wissen und Gewissen eine schwierige Aufgabe übernommen und stehe zum Ergebnis, auch wenn das Verwaltungsgericht –wie im vorliegenden Fall– eine andere Meinung vertreten habe und nun in kürzester Zeit und unter großem öffentlichen Druck eine Überarbeitung des Verfahrens notwendig wurde.

„Wo Menschen arbeiten, da passieren auch Fehler. Das Rechtsamt hat intern Verantwortung übernommen und gemeinsam mit anderen Ämtern dazu beigetragen, diesen Fehler schnellstmöglich zu bereinigen und das ist aller Ehren wert“, betont der Oberbürgermeister.

„Politische Führung und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden“, erinnert der OB: „Wem es in der Küche zu heiß ist, der muss sich fragen, ob der Job des Kochs der richtige für ihn ist und darf nicht die eigene Mannschaft ins Feuer schicken oder sich gar hinter deren Rücken verstecken“.

 
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