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Oberbürgermeister von Frankfurt, Mainz, Hanau und Offenbach suchen Gespräch mit Minister

„Überprüfung des Terminal 3 und Realisierung von Lärmobergrenzen in Konsortialvertrag aufnehmen“

Die vier Oberbürgermeister der Großstädte Frankfurt, Mainz, Offenbach und Hanau wenden sich wegen des weiterhin stark umstrittenen „Terminal 3“ am Frankfurter Flughafen an den hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Mit „großer Skepsis“ habe man in den vier Rathäusern das Procedere zum Genehmigungsverfahren des geplanten und von der Fraport AG beantragten „Terminal 3“ verfolgt.

Die vier OBs hatten sich bereits vor rund einem Jahr mit deutlicher Stimme für Entlastungen der Bürgerinnen und Bürger angesichts des Fluglärms in der Region Rhein-Main zu Wort gemeldet. Das Quartett erinnert den heutigen Verkehrsminister Al-Wazir an dessen Ausführungen vor dem Plenum des Hessischen Landtages im März 2013.

Dort habe Al-Wazir „angesichts der Proteste in der Region unter anderem die Überschreitung der Belastungsgrenze der Bürgerinnen und Bürger in deutlichen Worten kritisiert und eine Obergrenze an Lärm und ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 06.00 Uhr“ gefordert - und sich für die damalige Unterstützung der vier Oberbürgermeister aus Frankfurt, Mainz, Offenbach und Hanau im Kampf um Entlastungen für die Bürger dankbar gezeigt.  

Die Oberbürgermeister in Ihrem Schreiben an Al-Wazir: „Diese Entlastungen sind aus unserer Sicht am besten unter anderem über den Konsortialvertrag zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt zu erreichen.

Wir schlagen daher vor, dass die Überprüfung des Terminals 3 und die Lärmobergrenzen Bestandteil des Konsortialvertrages werden.

Die Stadt Frankfurt am Main hat sich bereits für die Aufnahme dieser beiden Punkte in den Konsortialvertrag ausgesprochen.“

Die Oberbürgermeister der vier Großstädte, die als unmittelbare Anlieger des Flughafens verortet sind, regen zudem ein persönliches Gespräch mit Al-Wazir an, „um Ihnen unsere Sorgen darlegen und die aktuelle Position der hessischen Landesregierung diskutieren“ zu können.

 
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