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Regionalparkstation Kastel am Rathenauplatz eine Müllkippe

Ausgefran(z)tes Hecken- und Gehölz-Biotop verkommt zur Mülldeponie

In seinem Resümee über sein 1-jähriges Wirken hat Stadtrat Dr. Franz sein über sich selbst ausgeschüttetes Lob wohl etwas übertrieben. (Unser Bericht HIER)

Die nachstgehende Pressemeldung der Baumschutzinitiative Wiesbaden zeichnet ein ganz anderes Bild über den Kasteler Rathenausplatz als es Dr. Franz sieht, oder hatte er nur eine falche Brille auf?

Mit Pressemitteilung der Stadt Wiesbaden vom 1.10.2014 („Bilanz: Dezernent Dr. Franz ein Jahr im Amt“) hob Herr Dr. Franz unter dem Stichwort Grünflächen stolz hervor „Gleich zu Beginn seiner Amtszeit habe er das Projekt „Regionalpark Rathenauplatz in Kastel“ erfolgreich auf den Weg gebracht.

Noch vor einem Jahr habe es in Kastel verhärtete Fronten gegeben, heute herrsche allgemeine Zufriedenheit mit der Umgestaltung. Trotz aller Proteste hoffe er, dass es sich bei der Erneuerung der Lesselallee ähnlich verhalte.“

Als Umweltschützer kann man sich angesichts eines derartig verklärten Blicks des Dezernenten auf die Realität nur verwundert die Augen reiben und fragen, woher Dr. Franz seine Erhebungsdaten über die „allgemeine Zufriedenheit mit der Umgestaltung“ des Rathenauplatzes und damit einhergehenden Zerstörung eines Hecken und Gehölz-Biotops wohl haben mag?

Fairerweise muß attestiert werden, dass in der Tat bestimmte Gruppierungen offensichtlich mit dem von Dr. Franz fortgesetzten Werk, das seine Parteikollegin Zeimetz in die Wege geleitet hatte, wie von Dezernent Franz behauptet sehr zufrieden mit der Umgestaltung sind.

Denn dort, wo zuvor Bänke vor einer prächtigen Hecken- und Gehölz-Kulisse erholungssuchende BürgerInnen zum Verweilen eingeladen haben, liegen nun Dank „Eingebung“ von Margit See -der Leiterin des Grünflächenamtes– Schneisen in eine hochgewachsene Biotopstruktur zu schlagen, Müll und Unrat.

Gar Kühlschränke werden inzwischen an der Regionalparkstation in Kastel „entsorgt“.

Zyniker behaupten inzwischen gar, dass Dr. Franz als zuständiger Dezernent für die Entsorgungsbetriebe der Stadt Wiesbaden (ELW) auf kreative Weise neue Mülldeponien aus dem Nichts hervorzaubere. (...)

 
Mehreren Augenzeugenberichten zufolge werden die See´schen Müllschneisen gut von Zeitgenossen aufgenommen, die es sehr eilig haben, von einer Rheinwiesenfläche auf die nächste zu wechseln, ohne die eigentlich dafür vorgesehenen Wege zu nutzen.

Die Müllschneisen haben demnach nicht nur eine Entsorgungsfunktion, sondern dienen darüberhinaus auch dem „Wildwechsel“.

„Mehr Sauberkeit in Wiesbaden ist die zentrale Herausforderung für mich“, betont Oliver Franz in seiner Pressemitteilung. Nun Herr Dr. Franz, das glauben wir auch!

...und im Gegensatz zu Herrn Dr. Franz hoffen wir, dass es sich bei der Lesselallee nicht ähnlich verhalten wird.

 
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