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Rotlichtfahrer" im Visier der Polizei

Die Wiesbadener Polizei wird von Ende Oktober bis Anfang Dezember 2014 verstärkt das Missachten des Rotlichts an Ampeln kontrollieren und startet bereits am Donnerstag, den 30.10.2014, mit den gezielten Präventions- und Überwachungsmaßnahmen im Stadtgebiet.

   Das Nichtbeachten roter Ampeln ist oft Ursache folgenschwerer Verkehrsunfälle mit schlimmen Sach- und Personenschäden. Hauptgründe sind meist Unaufmerksamkeit, Eile oder auch ein relativ geringes Risiko, erwischt zu werden. Denn häufig werden in Großstädten nur einzelne und besonders gefährdete Kreuzungen überwacht und andere, kleine außen vorgelassen.

   In Wiesbaden sind die überwachten Standorte bekannt und auch für Ortsfremde äußerlich als so genannte "Starenkästen" erkennbar.

  In der Wiesbadener Innenstadt sind dies:

   - Wilhelmstraße/ Bierstadter Straße
   - Dotzheimer Straße/ Klarenthaler Straße
   - Kaiser-Friedrich-Ring/ Schiersteiner Straße
   - Saarstraße/ Erich-Ollenhauer-Straße
   - Boelckestraße/ Otto-Suhr-Ring (Frage d.Red.: Innenstadt???)
   - Schwalbacher Straße/ Platz der deutschen Einheit
   - New-York-Straße/ Gustav-Stresemann-Ring (Säule, die gleichzeitig
     auch Geschwindigkeitsverstöße dokumentieren kann)

   Beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden werden jährlich rund 3500- 4000 Rotlichtverstöße an diesen stationären "Rotblitzern"
bearbeitet, wobei die Ahndung der Bußgelder über die Zentrale Bußgeldstelle in Kassel erfolgt.

   Das Risiko der Ahndung, an anderen, nicht technisch überwachten Kreuzungen, ist kalkulierbar und relativ gering. Die Wiesbadener Polizei möchte hier Abhilfe schaffen und aufklären: " Rotlichtfahrten sind nicht nur gefährlich, sondern auch teuer und können ein Fahrverbot zur Folge haben!"

   So kostet beispielsweise für Autofahrer das Überfahren des Rotlichts 90 Euro und 1 Punkt. Dauerte die Rotphase bereits länger als 1 Sekunde, erhöht sich die Geldbuße auf 200 Euro und hat 2 Punkte und sogar ein Fahrverbot von 1 Monat zur Folge!

   Mit gezielten Präventions- und Überwachungsmaßnahmen von Ende Oktober bis Dezember 2014 will die Polizei die Verkehrssicherheit in der Landeshauptstadt erhöhen. Ziel ist es, Unfälle an Kreuzungen und Einmündungen zu reduzieren, Auto- und Radfahrer bezüglich möglicher Gefahren bei Rotlichtmissachtung zu sensibilisieren und die allgemeine Verkehrsmoral zu erhöhen.

 
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