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Highlights im Caligari

Auch Anfang Dezember bietet die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, außergewöhnliche Filme an. Karten zu jeweils sechs, ermäßigt fünf Euro gibt es bei der Touristinformation, Marktplatz 1, und täglich von 17 bis 20.30 Uhr an der Kinokasse.

Regisseur Oliver Haffner präsentiert seinen Film „Ein Geschenk der Götter“ am Donnerstag, 4. Dezember, um 20 Uhr.

Acht Langzeitarbeitslose werden darin verpflichtet, als Bildungsmaßnahme an einem Schauspielkurs teilzunehmen. Leiterin Anna gibt sich alle Mühe, die Unwilligen für „Antigone“ zu begeistern.

Die Tragikomödie wird am Samstag, 6. Dezember, und Donnerstag, 11. Dezember, jeweils um 17.30 Uhr, wiederholt.

Mit Leichtigkeit und Ehrlichkeit erzählt der Film die tragisch-komische Geschichte einer Gruppe gesellschaftlicher Außenseiter, die alle in einer beruflichen und persönlichen Krise stecken.

Mit der magischen Kraft des Theaters und durch die Erfahrung von Gemeinsinn erobern sie sich ihre Würde und Selbstachtung zurück.

Nach 2012 laufen am Freitag, 5. Dezember, 20 Uhr, zwei weitere Folgen der Reihe „Die Farben der Wüste“ von der „Ilona Grundmann Filmproduction“.

Filmautorin Petra Haffter, Produzentin Ilona Grundmann und Kameramann Philip Flämig sind an diesem Abend zu Gast. Petra Haffter bereiste mit ihrem Team die „gelbe Sahara“ und die „graue Mojave“, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Petra Haffter zu „gelbe Sahara“: „‘Wer eilt, eilt nur dem Tod entgegen‘, sagt ein altes arabisches Sprichwort. Ich ziehe mit einer Karawane von der Oase Farafra bis Dakhla.

In neun Tagen sollen wir das Ziel erreichen. Es geht über Dünenfelder, die aufsteigen und fallen, wie Wellen eines stürmischen Meeres.

Versteinerte Muschelabdrücke im Stein erinnern an die Zeit der großen Ozeane. Fossile Sanddollar liegen wie ausgebreitete Schätze der Vergangenheit im grau-gelben Sand.

Knochenreste, manchmal noch mit Fell und Haaren, mahnen, wie gefährlich der Weg sein kann.“ Petra Haffner zu „graue Mojave“: „Ihr blasses Grau kann sich intensiv verdunkeln oder chamäleonartig – je nach der Farbe von Jahreszeit und Tageslicht – verändern.

Grau denken wir ist schwach Beleuchtetes. Wir assoziieren kalt und schmutzig. Kalt kann die Mojave im Winter sein, unbeleuchtet in der Nacht und schmutzig sind ihr Schotter, Geröll und Sand. Umso bunter ihre Bewohner: Aussteiger und Erleuchtete. Traumtänzer und Erfinder.“

Als Deutschlandpremiere vor dem Kinostart präsentiert das Caligari „Particle Fever“ von Mark Levinson am Samstag, 6. Dezember, um 20 Uhr in der englischen Originalfassung mit deutschem Voiceover.

Der spannende Dokumentarfilm begleitet sechs Wissenschaftler auf der Suche nach dem „Higgs Boson“. Eine der Protagonistinnen, Physikerin Monica Dunford, wird an diesem Abend zu Gast sein.

Der Film folgt sechs brillanten Wissenschaftlern während der Inbetriebnahme des „Large Hadron Collider 1“, eines der größten und teuersten Physik-Experimente in der Geschichte der Menschheit.

Der „Collider“ ist ein Teilchenbeschleuniger am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf. In Bezug auf Energie und Häufigkeit der Teilchenkollisionen ist er der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt.

10.000 Wissenschaftler aus über 100 Ländern schließen sich für ein einziges Ziel zusammen: die Mysterien des Universums zu ergründen.

Dafür bilden sie die Bedingungen nach, die unmittelbar nach dem Urknall bestanden haben, um unter anderem das berühmte „Higgs Boson“ zu finden, das aller Materie ihre Masse verleiht.

 
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