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Stadtmuseum WI: Peinliches Schweigen der Kulturdezernentin
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Stadtmuseum WI: Peinliches Schweigen der Kulturdezernentin

DIE GRÜNEN meinen die Schwarz-Rote Koalition müsse endlich sagen, wie sie das Stadtmuseum finanzieren will, sie loben die Jusos für Unterstützen des Bürgerbegehrens, das Schweigen der Kulturdezernentin sei peinlich:

„Es ist gut, dass sich jetzt auch die Jusos deutlich gegen das Stadtmuseum als PPP-Modell positionieren“, kommentiert Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Wiesbadener Rathaus, den Beschluss der SPD-Jugendorganisation. „Leider bleibt die SPD-Fraktion dabei, von der Fehlentscheidung der großen Koalition beim Stadtmuseum abzulenken.“

Natürlich müsse die Kulturdezernentin endlich ihr monatelanges, skandalöses Schweigen beenden und ihre Ideen zur Finanzierung der laufenden Kosten auf den Tisch legen. Peinlich genug sei es gewesen, dass sie im Stadtparlament kein Wort dazu gesagt habe.

Aber SPD und CDU sollten nicht länger so tun, als gebe es hier nur ein Problem bei Frau Scholz.

Wenn die große Koalition so tue, als ließen sich die laufenden Kosten des Stadtmuseums aus dem Kulturhaushalt schneiden, ohne dass die bestehenden Institutionen massiv darunter zu leiden hätten, „dann behaupten sie nicht anderes, als dass die Quadratur des Kreises möglich sei“, so Hinninger. „Der angespannte Kulturhaushalt gibt das einfach nicht her.“

„Es wird Zeit, den Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere aber den Kulturschaffenden reinen Wein einzuschenken und klar zu sagen, auf wessen Kosten sich die große Koalition hier ein Denkmal setzen will.“

(Christiane Hinninger)

 
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