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Thermalbad attraktiver machen
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Thermalbad attraktiver machen

In seiner jüngsten Sitzung hat der Magistrat eine Vorlage von Oberbürgermeister und Sportdezernent Sven Gerich beschlossen, mit der dem Bädereigenbetrieb Mattiaqua ein einmaliger Instandhaltungszuschuss von 500.000 Euro für Sofortmaßnahmen im Thermalbad Aukammtal gewährt wird.

Nachdem er Anfang September vom schlechten Zustand des Thermalbades in Kenntnis gesetzt worden war, hatte sich der Oberbürgermeister daraufhin ein Bild vor Ort gemacht.

„Das Thermalbad hat als ‚Flaggschiff‘ unserer Bäder eine besondere Rolle in Wiesbaden. Jahrelang gleich bleibende Betriebskostenzuschüsse bei steigenden Kosten und der dadurch bedingte Sparzwang führten dazu, dass unter anderem im Instandhaltungsbereich immer nur das Nötigste gemacht wurde.

Das Bad verliert dadurch zunehmend an Substanz und Attraktivität gegenüber der starken Konkurrenz. Das wollen wir ändern und haben deshalb ein ganzes Maßnahmenbündel beschlossen“, der OB.
    
Gemeinsam mit der Betriebsleitung und der Badleitung wurden Maßnahmen festgelegt, die notwendig und kurzfristig umsetzbar sind, um den Zustand des Bades für die Besucherinnen und Besucher spürbar zu verbessern.

„Dabei sollen nicht nur bauliche Mängeln beseitigt werden, sondern auch der optischen Eindruck des Bades auf ein Niveau gehoben werden, das wir den Besuchern schuldig sind. Insbesondere die neue moderne Finn-Sauna soll zu einer Steigerung der Attraktivität des Bades führen“, betont der Oberbürgermeister.

Zu den Maßnahmen, die ab sofort und ohne Schließung des Bades durchgeführt werden, gehören die Erneuerung der Chlordesinfektionsanlage, die Erneuerung der Filtrationsanlage für den Whirlpool, der Einbau einer neuen Finn-Sauna, der Austausch von Fugen und Fliesen, die Erneuerung der Roste für die Überlaufrinnen und der Austausch von unansehnlichen Duschköpfen und Plexiglaswänden.

Außerdem werden die Tische und Stühle im Innen- und Außenbereich ersetzt und die Sitzbänke in den Umkleidekabinen abgeschliffen.

„Viele Thermalbad-Gäste sagen mir, dass sie gerade die überschaubare, gemütliche Atmosphäre in unserem Bad sehr schätzen. Deshalb sollten wir auf „klein aber fein“ setzen.

Ich glaube, dass wir mit den Maßnahmen jetzt kurzfristig wieder ein schönes Ambiente schaffen und mittel- bis langfristig werden wir alles daran setzen, unser Thermalbad als ‚Schmuckstück‘ weiterzuentwickeln“, so der OB abschließend.

 
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