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Abenteuerliche Kulturpolitik ums Wiesb adener Stadtmuseum
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Abenteuerliche Kulturpolitik ums Wiesb adener Stadtmuseum

Pöpel (UFW) kritisiert Umgang der Großen Koalition mit sensiblem Thema

Das Stadtmuseum bleibt umstritten. Ob Finanzierungsmodell oder Architektur – die Große Koalition hat offenbar sehr große Schwierigkeiten alles unter einen Hut zu bringen.

Mit einer Politik des stillen Kämmerleins verpasst sie es, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kulturschaffenden in Wiesbaden sich auf das Stadtmuseum zu freuen – im Gegenteil, durch unsensibles Taktieren und überheblichen Auftreten schaffen die politischen Verantwortlichen Nährboden für einen wachsenden Widerstand gegen das lang ersehnte Stadtmuseum.
 
„Man gewinnt den Eindruck, dass die Große Koalition sich vorgenommen hat, möglichst schnell und effektiv den Ruf des Stadtmuseums in der Bevölkerung richtig zu ruinieren, bevor der erste Grundstein gelegt wurde. Wer im Vorfeld eines möglichen Bürgerentscheids zum Stadtmuseum in der stillen Dunkelkammer über Finanzierung und Architektur über alle Köpfe hinweg entscheidet, eigenmächtig aus dem Kulturfonds austritt und bei unangenehmen Fragen auf Andere verweist, der lässt keine Öffentlichkeit zu, diese ist hier aber zwingend mit einzubeziehen“ kritisiert die Fraktionsvorsitzende Susanne Pöpel.
 
Der Ausschluss der Öffentlichkeit und anderer politischen Mitstreiter für das Stadtmuseum wird auf Dauer den Rückhalt für das Stadtmuseum schädigen.
 
Wer so eine abenteuerliche Kulturpolitik an den Tag legt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger von der Stadtpolitik abwenden" warnt Pöpel. "Als Befürworterin des Stadtmuseums sehe ich die Gefahr, dass das Projekt Stadtmuseum mal wieder auf der Kippe steht.“

(Susanne Pöpel - Fraktionsvorsitzende UFW)

 
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