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Die Grünen: Stadtmuseum - CDU in Erklärungsnot
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Die Grünen: Stadtmuseum - CDU in Erklärungsnot

"Die Heftigkeit, mit der die CDU ihren Ehrenvorsitzenden kritisiert, zeigt wie nervös man dort ist", kommentiert Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rathaus, die Reaktionen auf die Überlegung des langjährigen CDU-Vorsitzenden Horst Klee.

Der hatte finanzielle Vernunft eingefordert und angesichts der Auswirkungen auf den städtischen Haushalt öffentlich die Frage gestellt, ob das Stadtmuseum im vorgesehenen "finanziellen Rahmen" realisiert werden solle.

"Wenn der CDU-Kreisvorsitzende, Dr.Franz, seinen Vorgänger Klee jetzt durch seinen Pressesprecher derart abwatschen lässt, wird wieder einmal sein gestörtes Verhältnis zu kritischen Stimmen offenbar", so Hinninger.

Klee habe doch nur zu Recht aufgezeigt, dass die von der Koalition verbreitete Mär nicht stimme, wonach das Stadtmuseum keine negativen Auswirkungen auf die übrige Wiesbadener Kulturlandschaft habe.

Als besonders interessant bezeichnete die Grüne die neue Lesart der CDU-Stadtverordnetenfraktion zum Staatstheater und anderen Einrichtungen, wonach hier Wiesbaden die Zeche zahle und das Land sich mit diesen Institutionen schmücke.

"Glaubt die CDU, dass das Staatstheater keine Bedeutung für Wiesbaden als Stadt habe? Möchte die CDU damit die städtische Finanzierung des Staatstheaters in Frage stellen?", will Hinninger wissen.

Die CDU wolle beim Stadtmuseum offenbar nach dem Motto vorgehen 'Augen zu und durch'. "Wahrscheinlich braucht die CDU den Jahn-Bau als Denkmal, um ihre dünne kommunalpolitische Bilanz aufzuhübschen", vermutete Hinninger abschließend.

(Christiane Hinninger)

 
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