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Kostheim: Erstes Richtfest, Potentiale für weitere Wohnungen
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Kostheim: Erstes Richtfest, Potentiale für weitere Wohnungen

Der Neubau in der Bregenzer Straße 7-9 ist in den zurückliegenden Monaten gut voran gekommen. Am 20. Januar wurde bereits der Richtkranz hochgezogen, im Herbst dieses Jahres sind die 19 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen schließlich bezugsfertig.

Es ist das erste Richtfest in Kostheim, dass die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbH (GWW) in dem Stadtteil feiert.

Weitere Baustellenfeste könnten in den nächsten Jahren folgen, denn das Unternehmen hat auf den eigenen Grundstücken noch Entwicklungspotentiale für zusätzliche Wohnungen identifiziert.

 „Als kommunales Wohnungsunternehmen ist es unser Auftrag für eine breite Bevölkerung zeitgemäßen Wohnraum zu entwickeln.

Aus diesem Grund haben wir mit Übernahme des Wohnungsbestands in AKK zunächst ein umfangreiches Sanierungsprogramm aufgelegt, um die Wohnungen auf den neuesten Stand zu bringen“, sagt GWW-Geschäftsführer Stefan Storz.

„Mit diesem Programm sind wir sehr weit fortgeschritten, rund die Hälfte der Wohnungenhaben wir inzwischen energetisch saniert.

Über 30 Mio. Euro haben wir dafür bislang investiert. Jetzt denken wir auch verstärkt über den Bau von neuen Wohnungen nach.“ Denn die Nachfrage nach Wohnungen in Wiesbaden ist bislang noch ungebrochen.

In den zurückliegenden Monaten wurden deshalb zusammen mit dem in Kastel ansässigen Architekten- und Ingenieurbüro Plan B die Entwicklungspotentiale ausgelotet, die sich auf den GWW-eigenen Grundstücken für zusätzlichen Wohnraum bieten.

Demnach könnte das kommunale Wohnungsunternehmen in Kostheim weitere rund 70 neue Wohnungen bauen. Wie derartige Ergänzungsbauten aussehen können, lässt sich am Beispiel des Neubaus in der Passauer Straße 36 a und 38 a verdeutlichen.

Dort entstehen derzeit zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 Mietwohnungen, die Ende dieses Jahres fertiggestellt sein werden. Ein Viertel der Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sind altersgerecht geplant.

 Auch in der Bregenzer Straße entfällt rund ein Viertel der 19 Wohnungen auf das barrierefreie Segment. Hinzu kommt, daß die Wohnungen öffentlich gefördert werden und mit einem Mietpreis von 6,50 €/qm vergleichsweise günstig sind.

Das Investitionsvolumen für diese Maßnahme inklusive der Abrisskosten für das Bestandsgebäude beträgt rund 3,4 Mio. Euro.

Enge Abstimmung mit der Stadt - „Unseren Entwicklungsplan für Kostheim haben wir mit der Stadtplanung abgestimmt. Ob und wie viel wir von den identifizierten Potentialen tatsächlich realisieren, ist allerdings von unterschiedlichen Faktoren abhängig“, erläutert GWW-Geschäftsführer Storz.

So könne es mitunter eine große Herausforderung darstellen, die erforderlichen Stellplatznachweise zu erbringen. Auch käme es darauf an, wie sich die Nachfrage nach Wohnungen in Kostheim zukünftig entwickelt.

 
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