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GdL-Streik: „Schlag in die Magengrube“
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GdL-Streik: „Schlag in die Magengrube“

Mainz fordert Streik-Verzicht

Der Mainzer Oberbürgermeister unterstützt den Appell der RLP-Ministerpräsidentin an die Lokführergewerkschaft GdL, auf den angekündigten tagelangen Streik zu verzichten oder zumindest in der Rhein-Main-Region den Regionalverkehr aufrecht zu erhalten.

„Die Verantwortlichen tun alles in ihrer Macht stehende, um die Belastungen für die von der Sperrung der Schiersteiner Brücke betroffenen Menschen so weit wie irgend möglich zu verringern.

Einen Streik der Bahn in dieser Zeit würde zu Recht als Schlag in die Magengrube verstanden werden und die letzten noch vorhandenen Sympathien für den Arbeitskampf der Gewerkschaft zunichtemachen“, wandte der OB  sich in einem Schreiben an den GdL-Vorsitzenden.

Das gestrige Gespräch mit Vertretern der Wirtschaft habe darüber hinaus die immensen Kosten deutlich gemacht, die bereits jetzt auf die Unternehmen in Stadt und Region zukämen.

Ein zusätzlicher Bahnstreik ausgerechnet im März brächte das Faß endgültig zum Überlaufen. Der OB erwartet ein Signal der Rücksichtnahme von Seiten der Gewerkschaftsführung:

„Es geht nicht nur um die Staus und die damit verbundenen Probleme, sondern auch um die steigende Unfallgefahr insbesondere im Berufsverkehr durch häufige Fahrspurwechsel und andere Beschleunigungsversuche“.

Einer der es nicht weiß, fragt: Kann die Regierung in einer solchen Krisensituation solche Streiks nicht verbieten, oder hat sie nicht den Mut es zu tun...?

Noch eine Frage: Geht es hier wirklich um die Lokführer oder um das Muskelspiel einer kleinen Gewerkschaft und ihrer Führung...?

 
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