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Wiedersehensfreude nach 30 Jahren hielt sich in Grenzen...
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Wiedersehensfreude nach 30 Jahren hielt sich in Grenzen...

…und wie ein hilfsbereiter Gonsenheimer helfen konnte

Am frühen Freitagabend wurde ein Gonsenheimer Bürger in der Straßenbahn auf einen Berliner (79) aufmerksam, der mit dem Fernbus aus Berlin angereist war, um eine Bekannte zu besuchen.

Da der Mann jedoch seinen Zettel mit Adresse und Telefonnummer der Bekannten verloren hatte, wusste er nicht mehr wohin und bat den Gonsenheimer um Hilfe.

Dieser nahm sich des Herrn an und konnte schließlich Namen und Anschrift der Dame (92) ausfindig machen. Mit der mittlerweile hinzugezogenen Polizei begab man sich zur Wohnung der 92-jährigen.

Doch statt der erhofften Wiedersehensfreude nach 30 Jahren Trennung, schauten sich die beiden „alten Bekannten“ ungläubig an und teilten mit, daß man den jeweils anderen nicht erkenne und ganz anders in Erinnerung habe.

Zwar erzählten beide die gleichen Geschichten von der Flucht zu Kriegszeiten, waren jedoch weiterhin übereinstimmend der Meinung, nicht denjenigen vor sich zu haben, den man erwartet habe.

Da sich die verzwickte Situation nicht lösen lies, entschied sich der Berliner noch am gleichen Abend wieder mit dem Fernbus zurück nach Berlin zu reisen.

Das benötigte Ticket wurde ihm durch den hilfsbereiten Gonsenheimer finanziert und die Umbuchungsmodalitäten durch die Polizei erledigt, sodaß der Rentner gegen 23 Uhr in den Bus nach Berlin steigen konnte.

Die Polizei bedankt sich nochmals ausdrücklich bei dem hilfsbereiten Gonsenheimer, der wie selbstverständlich Zeit und Geld opferte, um dem Rentner in seiner hilflosen Lage zu helfen... 

 
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