Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Erfahrungen mit der Erprobung des „Pariser Modells“
E-Mail PDF

Erfahrungen mit der Erprobung des „Pariser Modells“

Der Magistrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung am Dienstag, 3. März, mit den Ergebnissen und Erfahrungen des Pilotversuchs des sogenannten „Pariser Modells“ befasst.

Vom 6. Oktober bis zum 17. Dezember 2014 wurden in drei strukturell sehr unterschiedlichen Straßenabschnitten temporäre Parkverbote ausgesprochen, um den ELW die Straßenreinigung zu ermöglichen.

Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz zieht eine positive Bilanz des Pilotversuchs: „Es ist in allen drei Bereichen gelungen, eine deutliche Verbesserung der Reinigungsergebnisse und somit eine Verbesserung des Stadtbildes zu erzielen, insbesondere aber dort, wo aufgrund der freien Parkflächen auch die wucherndes Unkraut beseitigt werden konnte.“

Franz erläutert, dass während des gesamten Erprobungszeitraums 262 Verwarnungen ausgesprochen und 103 Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Es sei aber recht schnell ein Lerneffekt bei den betroffenen Anwohnern festzustellen gewesen, sodass die Stadtpolizei immer weniger zu tun gehabt habe.

„Die zentralen Erkenntnisse aus dem Pilotversuch sind für mich, dass sich erstens das Stadtbild mit diesem Projekt verbessern lässt, dass sich zweitens die Anwohner auf das temporäre Halteverbot einstellen, sodass sich die Präsenz der Stadtpolizei weitgehend auf die Startphase begrenzen lässt und dass die Bürgerinnen und Bürger drittens mehr Sauberkeit fürs gleiche Geld bekommen“, so Dr. Franz.

Derzeit würden die ELW Straßen ermitteln, die für die dauerhafte Reinigung nach dem „Pariser Modell“ in Frage kämen. „Anschließend werden Stadtpolizei und Straßenverkehrsbehörde die für eine dauerhafte Umsetzung geeigneten Straßen festlegen“, kündigt der Ordnungsdezernent abschließend an.

 
Regionale Werbung
Banner