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Konversionsvereinbarung unterzeichnet
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Konversionsvereinbarung unterzeichnet

Die Stadt Wiesbaden und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben eine Vereinbarung zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen von Konversionsprojekten  beschlossen.

Im Mittelpunkt steht die zivile Nachfolgenutzung von Liegenschaften die durch die amerikanischen Streitkräfte zur Rückgabe angekündigt wurden.  

Die Rahmenvereinbarung ist am Dienstag, 3. März, von Oberbürgermeister Sven Gerich, Bürgermeister Arno Goßmann, der Dezernentin für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Sigrid Möricke, und Wirtschafts- und Liegenschaftsdezernent Detlev Bendel sowie dem Leiter der Hauptstelle Verkauf Claus Niebelschütz und der Abteilungsleiterin Julia Lepper von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unterzeichnet worden.

Die Stadt Wiesbaden und die BImA sind sich einig, daß die Konzentration und die Konversion der militärischen Liegenschaften eine gemeinsame Aufgabe ist, die in partnerschaftlicher Zusammenarbeit sukzessive durchgeführt werden soll.

Im Mittelpunkt steht kurzfristig die Umwandlung der Flächen des American Arms Hotels an der Frankfurter Straße und mittelfristig Flächen der Kastel Housing Area an der Wiesbadener Landstraße in Kastel. Langfristig können Entwicklungen der Kastel Storage Station, und des Amelia Earhart Hotels am Konrad-Adenauer-Ring bevorstehen.

„Wir begrüßen die jetzt beschlossene Konversionsvereinbarung ausdrücklich und halten ein gemeinsames Vorgehen für notwendig, um das bestmögliche Ergebnis für Wiesbaden zu erzielen. Wir freuen uns, dass die US-Armee diese Flächen zurückgibt, die Schließung bietet für die entsprechenden Areale in städtebaulicher Hinsicht eine wirklich große Chance“, sagt Oberbürgermeister Sven Gerich, der sich für die gute und konstruktive Zusammenarbeit bei der BImA bedankt.

„Mit der heute geschlossenen Konversionsvereinbarung verstärken wir den bereits mit der Landeshauptstadt erfolgreich eingeschlagenen Weg der gemeinsamen Entwicklung der ehemals militärisch genutzten Liegenschaften. Ich freue mich auf die Fortsetzung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, so Claus Niebelschütz von der BImA.

„Die SEG ist in der Landeshauptstadt Wiesbaden auch für die Wohnbauförderung zuständig. In dieser Funktion sehen wir erhebliches Potential in den Konversionsflächen. Aber auch in der Funktion als Projektentwickler bringen wir uns zum Wohl der Landeshauptstadt Wiesbaden gerne bei so spannenden Projekten ein“, freut sich SEG-Geschäftsführer Roland Stöcklin auf die kommenden Herausforderungen.

Gemeinsames Ziel von Landeshauptstadt Wiesbaden und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist eine zeitnahe zivile Nachnutzung der Konversionsflächen. In dem anstehenden Prozess orientieren sich die Beteiligten an den städtebaulichen und strukturpolitischen Zielen der Stadt sowie den Verwertungsinteressen der BImA.

Dabei werden unter anderem berücksichtigt:
•    die kommunalen struktur- und wohnungspolitischen sowie städtebaulichen Entwicklungsziele nach der Schaffung von neuem Wohnraum für alle Einkommensklassen sowie aktuell für die Unterbringung von Flüchtlingen;
•    eine werthaltige und langfristig nachhaltige ökologische Flächenentwicklung, die die sozialen, wirtschaftlichen und umweltschützenden Anforderungen in Einklang bringt;
•    die enge Einbindung der Bürgerschaft in die Zieldefinitionen und in die später folgenden Planungsprozesse;
•    die Wiedernutzbarmachung der Flächen, mögliche städtebauliche Optimierungen und Maßnahmen zur Innenentwicklung; dabei insbesondere Stärkung einer zusammenhängenden Siedlungsentwicklung.
Auf Ebene der Einzelprojekte werden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen LHW und BImA lösungsorientiert Nachnutzungskonzepte erarbeitet. Für die Liegenschaften in Mainz-Kastel soll die SEG kurzfristig mit einer Machbarkeitsuntersuchung  beauftragt werden.

 
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