Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Zweiter Workshop Bürgerbeteiligung
E-Mail PDF

Zweiter Workshop Bürgerbeteiligung

Die Bürger sollen sich beteiligen, das ist gut und richtig. Was steht am Anfang? Etwas typisch Deutsches: Man quasselt erstmal lange und breit darüber, wie das Gewollte eigentlich ablaufen soll...

Diesmasl geht es um Instrumente, Methoden und Verfahren. 

--------------------

Unter dem Slogan „Bürger. Macht. Mit.“ findet am Samstag, 14. März, von 14 bis 17 Uhr in der Galatea-Anlage in Biebrich der zweite Workshop zu den Leitlinien der Bürgerbeteiligung statt. Schwerpunkt sind an diesem Tag die Instrumente, Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung.

„Den Bürgern zuhören und sie beteiligen“ ist das Motto der März-Kolumne von Oberbürgermeister Sven Gerich bei wiesbaden.de. „Die Beteiligung von Bürgern an Projekten und Prozessen ist von zunehmend wachsender Bedeutung für die Politik.“

Die Landeshauptstadt will Bürgerinnen und Bürger daher zukünftig stärker beteiligen – und steckt bereits mitten in der Arbeitsphase: 2015 erarbeiten Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Politik gemeinsam in einem „trialogischen Prozess“ Leitlinien für die zukünftige Bürgerbeteiligung in Wiesbaden. Diese Leitlinien regeln, wann und wie Bürgerinnen und Bürger sich an städtischen Vorgängen und Planungen beteiligen können.
 
Der „trialogische Prozess“ startete mit einer Informationsveranstaltung im November und einer Auftaktveranstaltung im Januar. Mit dem Slogan „Bürger. Macht. Mit.“ ruft die Landeshauptstadt zur aktiven Teilnahme bei der Erarbeitung der Leitlinien in sechs Workshops auf.

Der erste Workshop fand bereits am 28. Februar im Roncallihaus statt. In angeregten Diskussionen erörterten rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ziele und Anwendungsbereiche der Bürgerbeteiligung und eine Grobstruktur der Leitlinien, wobei auch Erfahrungen aus anderen Städten einbezogen wurden. Die Ergebnisse und Dokumentationen des Workshops sind in den nächsten Tagen im städtischen Internetauftritt unter www.wiesbaden.de/buergerbeteiligung zu finden.

Beim zweiten Workshop am 14. März stehen Instrumente, Methoden und Verfahren der Bürgerbeteiligung sowie ihre Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Anwendungsbereichen im Vordergrund. Nach einem kurzen Rückblick auf den ersten Workshop werden die Moderatoren des beauftragten „empirica-Instituts“ eine Übersicht über gute und gelingende Instrumente, Methoden und Verfahren in Wiesbaden und anderen Städten geben.

Dann sollen in Arbeitsgruppen die möglichen Verfahren zu vier verschiedenen Anwendungsbereichen diskutiert werden.

Die Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und weiter erörtert. Darauf aufbauend wird eine Übersicht erarbeitet, die Anwendungsbereiche und dazu passende Verfahren und Beteiligungsstufen miteinander gruppiert.

Damit soll eine brauchbare Arbeitshilfe entstehen, wie zukünftig Beteiligungsprozesse organisiert werden und ablaufen können. Schließlich gibt es einen Ausblick auf die nächsten Workshops.

Der dritte Themen-Workshop findet am 17. April wieder im Roncallihaus statt. Er wird sich intensiv mit der Struktur der zukünftigen Bürgerbeteiligung in Wiesbaden beschäftigen. Geplant sind noch drei weitere Workshops im Mai und Juni, die sich primär an bestimmte Zielgruppen richten, nämlich an die Ortsvorsteher und Ortsbeiräte, an Migrantengruppen und an Jugendliche. Inhalte und Ablauf dieser Workshops werden in den nächsten Wochen mit interessierten Personen und Gruppen noch genauer vorbereitet und rechtzeitig bekannt gegeben.

Noch vor den Sommerferien gibt es dann am 11. Juli wieder im Roncallihaus eine Veranstaltung zu den Zwischenergebnissen des „trialogischen Prozesses“. Dort werden die Ergebnisse aus der großen Auftaktveranstaltung und den sechs Workshops zusammengetragen, ein erster Entwurf der Leitlinien vorgestellt und diskutiert und das weitere Verfahren vorgestellt.

Nach den Sommerferien ist dann eine Phase der online-Kommentierung des Leitlinien-Entwurfs mit Möglichkeiten der Ergänzung vorgesehen, bevor im November eine Abschlussveranstaltung durchgeführt und im Dezember die Leitlinien von den politischen Gremien beschlossen werden sollen.

Fazit: ...viel Raum zum quasseln und man kann hoffen, daß hier nicht alles "totgequatscht" wird bevor es beginnen konnte...

 
Regionale Werbung
Banner

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Was steigt und fällt und bleibt doch am gleichen Ort?
- Das Thermometer

Banner