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Wiesbaden muss Gründungshauptstadt werden
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Wiesbaden muss Gründungshauptstadt werden

Bessere Flächenpolitik nötig – Wiesbadener Campus der Hochschule Fresenius ist eine große Chance

Der Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der Stadtverordnetenfraktion der Freien Demokraten Wiesbaden, Christian Diers, fordert angesichts der schlechten Platzierung der Stadt Wiesbaden im letzten Dynamikranking des Magazins WirtschaftsWoche vom Magistrat mehr Anstrengungen zur Ansiedlung von Unternehmen in Wiesbaden und mehr Unterstützung für Existenzgründer:

„Das Ergebnis zeigt, daß es großen Verbesserungsbedarf in der Wiesbadener Wirtschaftspolitik bedarf. Wiesbaden darf nicht nur Landeshauptstadt sein, sondern muss sich auch zur Gründungshauptstadt weiterentwickeln.“

Im Dynamikranking, dass regelmäßig vom der WirtschaftsWoche erstellt wird und verschiedene Kennzahlen wie Gewerbe- und Patentanmeldungen beinhaltet, erreichte Wiesbaden zuletzt unter den deutschen Großstädten nur einen schlechten 49. von 69 Plätzen.

„Derzeit ist es in Wiesbaden einfacher, sich mit einem großen DAX-Unternehmen anzusiedeln, als wenn man als Mittelständler oder Existenzgründer kleinere  Flächen benötigt. Damit riskieren wir, dass das Know-How, das an den Wiesbadener Hochschulen entsteht, anschließend in andere Städte abwandert.

Mit der Bereitstellung von kleinen Gewerbeflächen kann die Stadt Spin-Off-Gründungen aktiv und für wenig Geld fördern.“, stellt Diers fest; und weiter: „Mit der Ansiedlung der Hochschule Fresenius wird Wiesbaden bald eine zweite Hochschule mit hervorragendem Ruf beherbergen und einen Think Tank aus mehreren tausend jungen, dynamischen und kreativen Köpfen besitzen.

Damit dieses Potential genutzt werden kann, muss die Kompetenz der städtischen Wirtschaftsförderung in den Bereichen Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Ansiedlung gestärkt werden.“

Sollte festgestellt werden, dass die derzeitige Personal- oder Finanzausstattung für diese Aufgaben nicht genügen, müssen Stellen, die in anderen Bereichen der Stadtverwaltung wegfallen, der Wirtschaftsförderung zugesetzt werden oder beim Land darauf hingewirkt werden, dass diese Stellen als rentierliche Personalausgaben zusätzlich geschaffen werden dürfen.

 „Wir haben deswegen beim Magistrat eine Anfrage eingereicht, damit die Verwaltung berichtet, welchen Beitrag die Förderung der Existenzgründung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Erhöhung des Gewerbesteueraufkommens liefern kann.

Auf dieser Grundlage werden wir dann anschließend weitere detaillierte Vorschläge zur Verbesserung des Wiesbadener Gründungs- und Wirtschaftsklimas machen“, so Diers abschließend.

 
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