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WI-OB sieht Bürgerhausdebatte als „große Chance für Kastel und Kostheim“
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WI-OB sieht Bürgerhausdebatte als „große Chance für Kastel und Kostheim“

In den kommenden beiden Wochen tagen die Ortsbeiräte von Kastel und Kostheim – und beraten in ihren Sitzungen unter anderem über die Zukunft der Bürgerhäuser in den beiden Stadtteilen.

„Vor den beiden Sitzungen möchte ich mich noch einmal für die engagierte Diskussion bedanken, die gezeigt hat, daß die Einbindung und Bürgerbeteiligung bei diesem Thema richtig war“, so der OB.

„Ich hoffe auf ebenso engagierte Beratungen in den Ortsbeiräten und bin sehr gespannt, wie diese ausgehen werden. Auch angesichts der Diskussion um die Lärmbelastung, die von Bürgerhäusern für die Anwohnerinnen und Anwohner ausgehen kann, halte ich die Möglichkeit zum Neubau eines gemeinsamen Bürgerhauses für eine außerordentliche Chance für Kastel und Kostheim, die sich nicht alle Tage bietet:

Mehr Platz, weniger Lärmprobleme, eine moderne Ausstattung, geringere Betriebskosten, ein moderner energetischer Standard und in etwa vergleichbare Neubau- und Sanierungskosten sprechen für ein neues gemeinsames Bürgerhaus“, sagt der OB, der sich im Falle eines Neubaus auch für eine gelungene Nachnutzung der Altstandorte einsetzen möchte.

Insgesamt habe der Prozess gezeigt, daß es gut war, die Aktiven vor Ort in die Planungen für die beiden in die Jahre gekommenen Bürgerhäuser einzubinden und nicht einfach einen Plan des Magistrats vorzulegen.

„Wir haben im Juli 2014 mit einer Informationsveranstaltung zum Auftakt begonnen, sind dann mit Ortsbeiräten und Vereinsvertretern in Workshops gegangen und haben hart in der Sache gearbeitet“, erklärt der Oberbürgermeister.

Schließlich konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Bürgerversammlung Anfang März ein eigenes Bild machen – die Einladungen zur Bürgerversammlung waren zuvor in alle Haushalte in Kastel und Kostheim verteilt worden.

Der OB weiter: „Nun müssen die beiden Ortsbeiräte entscheiden, in welche Richtung es gehen soll, ich werde mich im Falle eines Neubaus bei der zuständigen Dezernentin nachdrücklich dafür einsetzen, daß die Stadtteilbibliotheken erhalten bleiben – genauso wie ein Raum als Treffpunkt in der Kostheimer Ortsmitte – etwa für einen Seniorentreff oder andere kleine Zusammenkünfte.“

Er könne sich beispielsweise auch einen Versammlungsraum mit Café im Erdgeschoss eines der in der Kostheimer Ortsmitte neu zu errichtenden Häuser gut vorstellen. Dies könnte durch eine städtische Gesellschaft realisiert werden. Zu einer lebendigen Ortsmitte gehört für Gerich aber auch ein freier Platz für mögliche Stadtteilfeste und als Ort für einen Wochenmarkt.

 
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