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SPD zeigt Flagge für Kommunalwahl 2016
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SPD zeigt Flagge für Kommunalwahl 2016

Spitzenkandidatin Christa Gabriel wirbt mit Wachstum

In der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereines Kastel-Amöneburg, am 23.April im Kasteler Bürgerhaus, wurden zu den obligatorischen Vorstandswahlen unter Wahlleiter Dennis Volk-Borowski (Parteivorsitzender Unterbezirk Wiesbaden) auch die Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2016 erstellt.

Vorsitzender Rainer Schuster wies auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr hin. Der „politische Weg“ sei in allen Belangen durch die engagierte SPD positiv geprägt worden.

Der Dank galt besonders der Fraktion und Bündnis-Partner AUF. Schuster wies auch auf den wirkungsvollen Konsens mit den SPD-Kollegen aus dem Wiesbadener Rathaus hin.

Der Neubau eines gemeinsamen Bürgerhauses sollte in den kommenden Jahren „mit Leben erfüllt werden“ war der Tenor. Fraktionsvorsitzender Klaus Beuermann konnte in seinem Rechenschaftsbericht hinweisen, daß die SPD in Kastel stärkste Fraktion mit 7 Mitgliedern im Ortsbeirat sei und die Ortsvorsteherin stellt.

17 Anträge wurden eingebracht. Unter anderem wurden  neue Fahrradständer installiert, dazu Initiativen zu Attraktivitätssteigerung der Mainzer Straße, die in absehbarer Zeit umgesetzt werden sollen.

Verhinderung von Bordellen wurden von der SPD ebenfalls durchgesetzt. Für den Doppelhaushalt 2015-16 wurden wieder Schwerpunktthemen angemeldet. Orstvorsteherin Christa Gabriel hob den Wachstum des Stadtteils im Westen und Gewerbegebiet besonders hervor.

Zum „Wohnen am Fluss“ sollte nicht alles zugebaut werden. Das alte Klärwerk sollte für den Wohnbau im Fokus stehen. „Es seien die kleinen Dinge die großes bewirken“ gehörte auch zum Statement von Christa Gabriel nach ihrer Nominierung auf Platz 1 für die Ortsbeiratswahl, bei der harmonischen SPD-Jahreshauptversammlung.

Die Spitzenkandidatin warb für die Werte „Wohnen-Wirtschaft-Humanität“. Dem ausgewogenen Kassenbericht von Roland Kusch wurde auf Vorschlag der Revisoren einstimmig Entlastung erteilt.

Der neu gewählte SPD-Vorstand setzt sich zusammen: Rainer Schuster (Vorsitzender), Rosemarie Künz und Alexander Schwab (Stellvertreter), Roland Kusch ( 1.Kassierer), Elke Stangl ( 2.Kassiererin), Klaus Beuermann (1.Schriftführer), Christa Gabriel (2.Schriftführerin), Günther Fritz, Alexander Brühl, Carsten Henek, Renate Freund, Josef Kübler, Harald Zuckmayer (alle Beisitzer). Weitere Aufgaben Walter Kopp (Seniorenbeauftragter), Sigrid Brauckmann und Richard Schneider (Revisoren).

Aufgrund des Wohnungswechsels Rainer Schuster nicht mehr Kasteler Listenführer diesen Part übernimmt Christa Gabriel. Der SPD-Vorsitzende Rainer Schuster hob hervor dass eine absolute Mehrheit ein schönes Wahlziel sei, dies sei aber in der heutigen politischen Zeit schwierig umzusetzen.

Nach der Wahl werde sich die SPD einen Bündnis-Partner suchen. Mit dem bisherigen der AUF, könne man kompromissvoll agieren. Für die Kommunalwahl-Listen für den Kasteler Ortsbeirat wurden nominiert: 1.Christa Gabriel, 2. Klaus Beuermann, 3. Josef Kübler, 4. Alexander Schwab, 5. Richard Schneider, 6. Elke Stangl,7. Alexander Brühl, 8. Michaela Öftring, 9. Carsten Hennek, 10. Günther Fritz, 11.Harald Zuckmeyer, 12. Rose-Marie Künz, 13.Gerd Schreiner, 14. Ludwig Neumann, 15. Walter Kopp.

Die Kommunalwahlliste für den Amöneburger Ortsbeirat will die SPD an einem extra Termin aufstellen. Als Vorschlagskanditaten für die Stadtversammlung wurden Rainer Schuster und Christa Gabriel bestimmt. Über die Rangordnung entscheidet ein Nominierungs-Parteitag der Wiesbadener SPD in Kostheim.

Die Freigabe von Militärflächen sei eine Riesenchance für Kastel, die nicht so schnell zu erwarten war. Die Rheinpromenade müsse auch dort zugänglich werden, wo dies heute noch nicht der Fall sei. Parteichef AKK-Stadtrat Rainer Schuster wies auf das Terrain des früheren Präsidiums der Wasserschutz-Polizei in der Biebricher Straße hin.

Das Bauwerk steht zurzeit leer und die Stadt sollte ihr Vorkaufsrecht nutzen. Es gibt einen alten Parteibeschluss für einen durchgehenden Uferweg. Das Rheinufer ist ein großer Blickfang über die Landesgrenzen hinaus. Einen attraktiven Strand gebe es nur in Kastel.

Deshalb sei ein „Bauen bis ans Wasser“, im Hinblick auf ein Wohnviertel der früheren Verpackungsfabrik Clemens in der Wiesbadener Straße, mit der SPD nicht vereinbar.

Eine abgespeckte Alternative wurde von der SPD sanktioniert mit 20.000qm Verkaufsfläche, davon 12.000qm für Baumarktartikel.

Die Pläne vom Baumarkt Hornbach könnten auch den Schlüssel für einen Ausbau der Boelckestraße bewirken. Die Stadt Wiesbaden alleine kann dies finanziell nicht stemmen resümierte Rainer Schuster.

(Herbert Fostel - Foto: Peter Stoiber)

 
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