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Werner & Mertz beugt Fachkräftemangel vor
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Werner & Mertz beugt Fachkräftemangel vor

Das Mainzer Traditionsunternehmen mit den bekannten Marken Frosch und Erdal schließt Bildungspartnerschaft mit der Steinhöfelschule

Werner & Mertz hat eine Bildungspartnerschaft mit der Steinhöfelschule unterzeichnet. Der Hersteller nachhaltiger Spül-, Reinigungs- und Waschmittel möchte mit dieser Initiative rechtzeitig dem Fachkräftemangel vor allem in den naturwissenschaftlichen, gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen begegnen.

Werner & Mertz stellt jedes Jahr zehn Auszubildende neu ein, aktuell werden 25 junge Menschen in acht verschiedenen Berufen ausgebildet.

Je nach Beruf variiert die Ausbildungszeit zwischen 2,5 und 3,5 Jahren, bei der Auswahl der Bewerber wird neben fachlicher Eignung viel Wert auf sogenannte Soft Skills wie Engagement und Teamgeist gelegt.

Für Werner & Mertz ist die Bildungspartnerschaft mit der Steinhöfelschule die erste Kooperation dieser Art. Die Partnerwahl hatte sich in den vergangenen Jahren angebahnt. Schon mehrfach besuchten Schülergruppen der privaten Wirtschaftsschule das Unternehmen Werner & Mertz und nahmen Einblick in die vielschichtigen Arbeitsabläufe des Herstellers.

Die Resonanz der Schüler und Schülerinnen war so positiv, daß eine Bildungspartnerschaft nur logisch ist. An der Steinhöfel-Schule freut man sich, an die Kooperation anknüpfen zu können und dabei Erfahrungen fürs Leben zu sammeln.

Im Unterricht wurde das Thema Verpackungen behandelt und mit den Themen Umweltschutz und Verpackungsmüll verknüpft. Die Schule setzt sich unter anderem dafür ein, einen Impuls in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen und so zu einem Um- und Nachdenken anzuregen.

Das Konzept der Bildungspartnerschaften geht auf die IHK Rheinhessen zurück, die Unternehmen der Region dabei unterstützt, frühzeitig nach passenden Nachwuchskräften zu suchen.

Schließlich können schon heute nicht mehr in allen Branchen und Berufen die vorhandenen Ausbildungsplätze erfolgreich besetzt werden.

Das liegt zum einen an der häufig mangelnden Ausbildungsreife von Bewerbern, zum anderen an den ersten Auswirkungen des demografischen Wandels.

Im Rahmen der Bildungspartnerschaften können Unternehmen potenzielle Auszubildende kennenlernen und für sich gewinnen. Damit lassen sich Personalbeschaffungskosten senken und Ausbildungsstellen bedarfsgerecht besetzen.

Schulen profitieren von Kooperationen mit Unternehmen wie Werner & Mertz durch einen stärkeren Praxisbezug ihrer Bildungsangebote und persönliche Kontakte in die Wirtschaft.

Bildungspartnerschaften sind für Schulen und Betriebe ein guter Weg, sich verbindlich auf Schwerpunkte in der Zusammenarbeit zu einigen. Dabei kann die Initiative von der Schule oder dem Unternehmen ausgehen. Mittels Bildungspartnerschaften können Unternehmen potenzielle Auszubildende kennenlernen und für sich gewinnen.

Das sieht auch die Steinhöfelschule so. Durch gemeinsames Engagement wird Schülern der erfolgreiche Übergang in die Berufsausbildung ermöglicht.

(Fotos: Werner & Mertz)

 
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