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Fällung der Lesselallee war Rechtsverletzung...
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Fällung der Lesselallee war Rechtsverletzung...

...sagte Stadtverordneter Hartmut Bohrer sinngemaß in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13.05.15 unter anderem. Seine Rede geben wir auszugsweise nachstehend unseren Lesern zur Kenntnis:...
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Wie bereits vermutet, wurde bereits vor Fällung der überwiegend gesunden Kastanienbäume Naturschutzrecht verletzt. Ohne dafür eine Genehmigung zu haben, wurden Baumhöhlen mit Bauschaum bereits Wochen vorher verschlossen, um eine Neubesiedlung mit möglicherweise geschützten Arten zu verhindern.

Dafür wäre aber eine naturschutzrechtliche Genehmigung notwendig gewesen. Alleen im Außenbereich sind in Hessen naturschutzrechtlich geschützt.

Die nach öffentlicher Kritik und Strafanzeigeerstattung hier in der Stadtverordnetenversammlung gegebene Erklärung, es habe sich ja nur um Faulstellen gehandelt, die man verschlossen habe, war schon bei Abgabe dieser Erklärung höchst fragwürdig.

In den Akten nachlesbar war nun der eigentliche, rechtswidrige Grund. Inwieweit das nun in einem Ermittlungsverfahren eine Rolle spielen wird, kann schlecht beurteilt werden. Die mit Bauschaum verfüllten Baumhöhlen, wurden unserer Kenntnis nach, wohl nicht als Beweismittel sicher gestellt, sondern vom „Tatort“ entfernt, bevor er wieder für die Öffentlichkeit – nach Abbau des Sperrzauns – freigegeben wurde.
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Die Akteneinsicht ist geschlossen, das Kapitel Lesselallee noch lange nicht. Und die Zerstörung der über-hundert-jährigen Kastanienallee wird nicht vergessen. Und die ihre Zerstörung bewerkstelligt haben, werden (unrühmlich) in die Geschichte eingehen.

(Zitat-Auszug Ende)

 
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