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Entwicklungs- und Finanzierungskonzept Steinbruch Kastel-Ostfeld
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Entwicklungs- und Finanzierungskonzept Steinbruch Kastel-Ostfeld

Bei der Sitzung der ELW-Betriebskommission am 21. Mai beschäftigten sich die Mitglieder mit dem Entwicklungskonzept für den Steinbruch Kastel-Ostfeld.

Im vergangenen Juni hatte die Stadt Grundstücke von der Dyckerhoff GmbH erworben – insgesamt 240 Hektar. Ein Teil der Flächen, das sogenannte Ostfeld, grenzt direkt an das Deponiegelände und wurde im Kaufvertrag den ELW als Sondervermögen zugeordnet.

Die ELW waren aufgefordert, ein Entwicklungs- und Finanzierungskonzept zu erarbeiten und haben es nun, ein halbes Jahr früher als geplant, vorgelegt. Nach Prüfung des Konzepts wurde entschieden, der Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, sie möge die ELW beauftragen, die planungsrechtlichen Voraussetzungen vorbereiten.

Ziel ist es, das Gebiet so zu entwickeln, daß:
•    ein Industrie- und Gewerbegebiet für unterschiedliche Nutzungen erschlossen wird;
•    die Betriebsflächen der Firma DBW-Recycling gesichert werden;
•    die vorhandene öffentliche Deponie (Deponie-Klasse II) um eine Deponie der Klasse I (maximal 30 ha) erweitert werden kann;
•    die erforderliche Erschließung möglich ist (mit weiteren Straßen auch für das Gewerbegebiet Unterer Zwerchweg, Deponiestraße, Ferdinand-Knettenbrech-Weg / Bahnanschluss);
•    vernetzte Biotopstrukturen erhalten, entwickelt und geschaffen werden.

Die detaillierte Beschäftigung mit dem 127 Hektar großen Grundstück und den genannten Zielen hat ergeben: Es erscheint sinnvoll, noch einige kleinere Flurstücke zu erwerben, damit ein zusammenhängendes Gebiet von 180 Hektar entsteht (siehe Plan).

Deshalb empfehlen die Mitglieder der ELW-Betriebskommission der Stadtverordnetenversammlung, den ELW noch zwei weitere Aufträge zu erteilen:

  1.  Zum einen sollen Verhandlungen mit drei Grundstückseigentümern (DB Netz AG , Evangelische Paulusgemeinde und Amt 80) geführt werden, um die zur Arrondierung notwendigen Grundstücke für das Gesamtkonzept zu erwerben.
    2.    Zum anderen sollen Grundstücksverkäufe vorbereitet werden, um die benötigten Finanzmittel zu beschaffen. Für die Vorbereitung der planungsrechtlichen Voraussetzungen werden 1,6 Millionen Euro benötigt, für den Erwerb der Grundstücke 2 Millionen Euro.

Die erarbeiteten Vorschläge werden dann in einer der nächsten Sitzungen gesondert beraten und beschlossen.

Damit das Entwicklungskonzept weiter verfeinert werden kann, sind umfangreiche Fachplanungen nötig. Fachplanungen für die Verkehrserschließung, den Landschafts- und Naturschutz, einen Nebengleisanschluss sowie die Strom-, Wasser- und Entwässerungserschließung. Der zusätzliche Ankauf und Verkauf von Grundstücken ist für 2016/2017 geplant. Insgesamt ist für die Entwicklung des Gebiets ‚Steinbruch Kastel-Ostfeld’ ein Zeitraum von zehn Jahren vorgesehen.

 
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