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Wähler nicht ernst genommen?
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Wähler nicht ernst genommen?

In rund neun Monaten werden die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zur Wahlurne schreiten, um ein neues Stadtparlament zu wählen.

Während die Bürgerinnen und Bürger also noch Zeit haben, tickt die Uhr für die Parteien jedoch unerbittlich runter.

Es ist Zeit sich im Wahlkampf deutlich zu positionieren - auch für die Mitglieder der "Großen Koalition". CDU und SPD stehen dabei vor einem Dilemma:

Klare Kante zeigen und Themen auf die Agenda setzen, den Koalitionspartner dabei jedoch nicht zu hart angehen, sodass der Friede im Rathaus nicht gefährdet wird.

Laut aktueller Presseberichterstattung will der Ordnungsdezernent und CDU-Vorsitzende Oliver Franz im Wahlkampf mit den Themen Sicherheit und Sauberkeit punkten. 

„Warum kündigt er das für den Wahlkampf an und sorgt nicht schon heute Kraft seines Amts dafür?“, fragt sich Christian Bachmann, Vorsitzender des Kreisverbands Wiesbaden der FREIEN WÄHLER.

Nicht nur die CDU, auch die SPD möchte Themen mit in den Wahlkampf nehmen, die sie aus ihrer aktuellen Position heraus lösen könnten.

„Soziale Gerechtigkeit und die Bekämpfung von Kinderarmut - damit möchten die Sozialdemokraten punkten. Aber sie sind ein Teil der aktuellen „Stadtregierung“ und stellen den Sozialdezernenten: Somit könnten sie doch in ihrer täglichen Arbeit bei den beiden Themen herausstechen“, sagt Bachmann.

Bisher zeige sich, daß CDU und SPD keine wirklichen Alleinstellungsmerkmale hätten. „Einfach Themen, die man nicht geschafft hat als Große Koalition abzuarbeiten oder die in der Kompromisssuppe untergegangen sind, nun wieder aufzugreifen und neu zu verpacken, erweckt fast den Eindruck, daß man die Wähler nicht ernst nimmt“, so Bachmann abschließend.

 
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