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Städtische Finanzen: Zweiter Gesamtabschluss vorgelegt
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Städtische Finanzen: Zweiter Gesamtabschluss vorgelegt

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat ihren zweiten Gesamtabschluss für das Geschäftsjahr 2013 vorgelegt.

Mit dem umfassenden Abschluss wird das Ziel erreicht, die Finanzen der Landeshauptstadt Wiesbaden transparenter zu machen, indem ein Gesamtbild einschließlich der Unternehmen und des Sondervermögens aufgezeigt wird.

Wiesbaden ist eine leistungsfähige, soziale und wirtschaftlich starke Stadt. Ihre Leistungen werden nicht nur von den städtischen Ämtern erbracht, sondern in hohem Maße auch von den Beteiligungsgesellschaften in unterschiedlichen Geschäftsfeldern, beispielsweise in den Bereichen Ver- und Entsorgung, Verkehr, Tourismus, Soziales, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Der Geschäftsverlauf sei im Jahr 2013 außergewöhnlich erfolgreich gewesen. In welchem Umfang eine nachhaltige Daseinsvorsorge betrieben wird, zeigt sich in eindrucksvollen Zahlen, die das Gesamtbild des Stadtverbundes ergeben.

Das Vermögen (Bilanzsumme) der Landeshauptstadt Wiesbaden betrug im Jahr 2013 4.229 Millionen Euro (Vorjahr 4.078 Millionen Euro) und war mit einem Anteil von 87 Prozent durch Investitionen in langfristige Sach- und Finanzanlagen geprägt.

Die Eigenkapitalquote betrug beachtliche 43 Prozent. Bezogen auf die Gesamtkreditverbindlichkeiten in Höhe von 1.432 Millionen Euro (Vorjahr 1.389 Millionen Euro) lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei 5.111 Euro.

Sie stieg gegenüber 2012 geringfügig an, was insbesondere an den über den Abschreibungen liegenden Nettoinvestitionen in Sachanlagen von 144 Millionen Euro liegt.

Die ordentlichen Erträge (Umsätze) betrugen 1.879 Millionen Euro (Vorjahr 1.726 Millionen Euro). Sie setzten sich insbesondere aus Leistungsentgelten (851 Millionen Euro) und den aufgrund eines Einmaleffektes sehr stark gestiegenen Steuereinnahmen (553 Millionen Euro) zusammen.

Die ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 1.781 Millionen Euro (Vorjahr 1.667 Millionen Euro) werden von den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (673 Millionen Euro) sowie von den Personal- und Versorgungsaufwendungen (426 Millionen Euro) geprägt.

Das erzielte Gesamtergebnis (Jahresüberschuss) von über 90 Millionen Euro (Vorjahr 60 Millionen Euro) dient der Substanzstärkung des gesamten städtischen Verbundes und trägt dazu bei, das Angebot an öffentlichen Dienstleistungen und die Infrastruktur zu sichern.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie schnell sich die Finanzsituation ändern kann und wie wichtig es ist, in guten Zeiten für magere Zeiten vorzusorgen.

 
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