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Landfahrer auf der Maaraue sorgen für empörte Bürger - Pressestelle schweigt...
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Landfahrer auf der Maaraue sorgen für empörte Bürger - Pressestelle schweigt...

200 irische Landfahrer auf der Maaraue sorgen für Empörung und Unverständnis unter den Bürgern

Berechtigt oder unberechtigt sei dahingestellt, den Bürger beschleicht beim passieren des Landfahrerlagers auf der Kostheimer Maaraue ein gewisses Unbehagen, man traut sich nicht vorbei...

Immerhin: Arme Leute scheinen das ja nicht zu sein, die Nobelkarossen, die da so rumstehen sind wirklich vom Feinsten... S-Klasse, PS-starke SUVs, schicke Cabrios...

Diese Szenerien sind ja allgemein bekannt uhnd man wundert sich, daß kaum jemand willens ist, die Dinge beim Namen zu nennen, warum auch immer... oder besser: man wundert sich schon nicht mehr...

Und die Stadt Wiesbaden? Die hatte nichts besseres zu tun diese Leute (ausgerechnet auf der Maaraue) unterzubringen (für 4 Tage, wie es heißt) und unter den Bürgern für entsprechende Verärgerung zu sorgen. Naja, weit genug vom Kurhaus entfernt ist es denn ja auch...

Inzwischen auf der Maaraue: Überall liegen leere Bierflaschen und der Müll liegt verteilt zwischen den Wohnwagen. Eine wirklich tolle Idylle auf der Maaraue. Da nutzt auch ein später aufgestellter Müllcontainer nichts...

Wie es heißt, haben die Landfahrer dafür 3.500,-- Euro an die Stadt bezahlt. Gegenleistung: Pinkfarbene Klo-Häuschen. Darüber, was die Reinigung kostet, wenn diese Leute wieder weggefahren sind, darf spekuliert werden...

An Gesprächen sind die "Traveller" nicht interessiert, so soll die Frage nach einem "Anführer" mit stetem "weiterreichen" von dem zu jenem beantwortet werden und läuft letztendlich ins Leere... (Auch ´ne Taktik) Als Antwort erhält man ein vielsagendes Grinsen, wie berichtet wurde, na und das sagt ja dann auch (fast) alles...

Die Stadtpolizei beobachtet und "streift" im Minuten-Takt, wie man erfahren kann, unterstützt von der Landespolizei... Den steuerzahlenden Bürger wirds freuen...

Und die Meinung der zuständigen Politiker/Dezernenten? In Europa hätten alle EU-Bürger Bewegungsfreiheit, sagte Dezernent Dr. Franz. Doch die Scheinheiligkeit sei groß in dieser Gesellschaft, in der zunächst alle Gutmenschen sein wollten und es dann bei Bekenntnissen bleibe, wenn Toleranz gefordert sei.

Zu einem vereinigten Europa gehöre die Reisefreiheit. Die Zugehörigkeit zur Gruppe der Landfahrer sei keine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung... - Nicht unkorrekt, aber unbefriedigend!

Fraktionssprecher Walter Losem brachte es laut Presseberichten auf den Punk: Die Stadt laufe Amok, wenn ein Gastronom mal zwei Stühle vor seinem Grundstück aufstelle. Und hier dürfe alles „versaut“ werden. Den Landfahrern stehe ganz Deutschland zur Verfügung, es müsse nicht Kastel oder Kostheim sein...

Der Campingplatz, bewirtschaftet von der Kasteler Ruder- und Kanugesellschaft, liegt in Sichtweite des Lagerplatzes. Die Pächterin nennt es eine Frechheit, daß die Stadt nichts unternehme und den Landfahrern den Aufenthalt erlaube. Auf der Maaraue gehe die Angst um, viele Gäste trauten sich nicht an den Iren vorbei, weder im Auto noch als Fußgänger.

Die von den Wohnwagen belegten Parkplätze gehören eigentlich zum Schwimmbad, aber die werden ja nicht mehr gebraucht, die Badegäste sind ja, wie es heißt, erheblich weniger geworden seit...

Wer sich wegen der Landfahrer jedoch an die Polizei wende, bekomme gesagt, daß sich die Beamten machtlos fühlten, weil das Lagern ja genehmigt sei...

Sogenannte "Gutmenschen" und entsprechende Interessenvertretungen wiegeln allerdings ab: Das sind alles liebe Menschen, die nichts schlechtes tun, nur können die das nicht beweisen, weil man ihnen keine Chance dazu gibt!

Alles klar? Wir, die "Anderen", sind wieder mal schuld daran daß es so ist wie es ist...

Übrigens: Die sonst so mitteilungsbedürftige Pressestelle der Stadt Wiesbaden hat zu diesem Thema keine Pressemeldung an uns geschickt, was auch viel sagt, mehr als 1000 Worte!

Wir meinen: Auch die Mitteilungspflicht gehört zur Pressefreiheit - Verschweigen ist Zensur!

 
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