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Kein Atommüll für Wiesbaden!
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Kein Atommüll für Wiesbaden!

GRÜNE fordern Magistrat zur Umkehr auf

Wir fordern den Magistrat zur Umkehr auf! Es kann nicht sein, daß solche Gefahren für die Wiesbadener Bevölkerung billigend in Kauf genommen werden, zeigen sich die GRÜNEN im Wiesbadener Rathaus, alarmiert zu den Plänen von Dezernent Dr. Franz, für schnelles Geld die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden.

Denn eine Studie des BUND belegt, daß die auf Deponien abgelagerte Radioaktivität unterschätzt wird. Wir sind wie der BUND der Ansicht, daß die Freigabewerte für die Ablagerung derartigen Materials im Sinne eines vorbeugenden Strahlenschutzes zu hoch sind, meinen die GÜNEN, sie fordern eine Sondersitzung des Umweltausschusses, um diese Entwicklung zu stoppen. Es gäbe hier einen enormen Aufklärungsbedarf.

Grund für die Besorgnis der GRÜNEN sind Pläne der ELW und des zuständigen Dezernenten Franz, tausend Tonnen Schutt aus dem Atomkraftwerk Stade auf der Wiesbadener Deponie zu entsorgen.

Die Einschätzung des Dezernenten, es handele sich um „absolut unbelastetes“ Material ist unzutreffend. Eine Unterschreitung der ohnehin umstrittenen gesetzlichen Grenzwerte bedeutet nämlich nicht, daß das Material unbedenklich ist. Hellhörig macht die GRÜNEN auch, daß keine Deponie in Niedersachsen bereit war, den Schutt abzunehmen und auch in Sachsen die Deponien, die bereits Erfahrungen mit derartigem Material gesammelt haben, sich nunmehr weigern weiteres aufzunehmen.

Niedrigstrahlender Müll hat eine unbekannte Langfrist-Wirkung. Wir sind nicht bereit, die Gesundheit und Sicherheit der Wiesbadener für Geld aufs Spiel zu setzen...

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