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Stadt Mainz zeigt Flagge für Reduit-Restaurierung
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Stadt Mainz zeigt Flagge für Reduit-Restaurierung

Bei der Sommerreise der Oberbürgermeister von Wiesbaden und Mainz, Sven Gerich (WI) und Michael Ebling (MZ), waren die Stationen das Museum Castellum der GHK und der Wasserschutzpolizei auf der Maaraue, fast 50 Bürger nahmen teil.

OB Michael Ebling stellte im Trajanus-Saal heraus, daß Eigentum verpflichtet. Dies wird mit der Restaurierung des Denkmal-geschützten Bauwerks vorgenommen.

Es sei eine nutzbringende Wandlung erfolgt von einer Kaserne in ein Kulturzentrum. Bei der Restaurierung setzten die Mainzer auf eine Mithilfe von Bund und Land Hessen, sagte der Mainzer AKK-Beauftragte Horst Maus.

Hilfreich sei die Einstufung der Reduit als ein national wertvolles Baudenkmal gewesen. Das bringe auf eine Laufzeit von 5 Jahren eine halbe Million Euro, plus Kofinanzierung durch das Land Hessen in gleicher Höhe.

Die Stadt Mainz werde die Zeit voll ausschöpfen. Dazu betonte Horst Maus: “Wir haben nichts aus einem großen Säckel zu verteilen, sondern nur aus einem bescheidenen Beutel“.

Man werde mit den vorhandenen Mitteln das leisten, was einem Kulturdenkmal angemessen sei. Eine Reihe von Einzelprojekten steht dabei mit dem Bauwerk von 1834 im Fokus.

Dazu zählt auch die Restaurierung des Zollhauses in der Reduit. Die Finanzierung könnte durch eine öffentliche-private Partnerschaft zu realisieren sein.

Die notwendige Restaurierung der Nord-West-Fassade findet ihren Abschluss. Danach komme die Stirnseite des Westflügels an die Reihe.

Eine offene Baustelle sei noch die Restaurierung einer Treppe im Hof der Reduit. Notwendig wäre ein Neuaufbau des Sandstein-Gesimses, dort dringt schon das Regenwasser durch die Treppe in die Räume der Jocus-Garde ein.

Die Reduit werde stark frequentiert, als Liegenschaft im Mainzer Eigentum, die in Wiesbaden steht, darüber könnte man „Tränen vergießen“. (Anm.d.Red.: Wie wahr, wie wahr...)

Man sollte sich deshalb arrangieren, damit die 14 beheimateten Vereine mit Kinder-und Jugendzentrum sowie ein Museum diese in der Reduit weiterhin nutzen können, appellierte der Mainzer OB.

Mit den beiden Städten und dem Finanzierungs-Wunsch sei es wie in einer Patchwork-Familie, in der sich verschieden Mütter und Väter um die Kinder stritten und am Ende sich doch einigen, äußerte sich OB Michael Ebling zuversichtlich.

Dem pflichtet der Wiesbadner OB Sven Gerich bei: „Die Verbindung zwischen beiden Städten sei eben sehr schön“.

Die interessierten Teilnehmer mit den OBs, AKK-Stadtrat Rainer Schuster, Ortsvorsteherin Christa Gabriel, Vereinsringvorsitzender Josef Kübler und GHK-Vorsitzender Karl-Heinz Kues machten ihren Abschluss bei einem Umtrunk mit guten Gesprächen in der Bastion von Schönborn.

(Herbert Fostel - Foto: Peter Stoiber)

Wir meinen: Schöne Politikerreden verdecken den Hintergrund nicht! Die einen haben sich durch günstige Umstände ein Territorium einfach so unter den Nagel grissen und wenns um´s liebe Geld geht, gehört´s ja den anderen... Und an einer Änderung in den rechtmäßigen Zustand scheint kein Politiker wirklich interessiert... Egal, Hauptsache man hatte gute Gespräche beim Umtrunk!

 
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