Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Keine Nachteile für Deutsche Bürger wegen Flüchtlingsproblem
E-Mail PDF

Keine Nachteile für Deutsche Bürger wegen Flüchtlingsproblem

Daß die massenweise Aufnahme von Flüchtlingen früher oder später zu erheblichen Problemen hierzulande führen muß, ist jedem klar denkenden Menschen eingängig.

Die Politik weiß offenbar (wieder einmal) keine praktikablen Lösungen und laviert eher hilflos dahin. Humanitätsduseleien helfen da nicht weiter, machbare Lösungen sind gefragt, keine "Eiertänze" zu Lasten der Bevölkerung.

Das nachfolgend von der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft beschriebene Problem beweist dies, es ist nicht das einzige Problem und es werden ständig mehr...

Wie zu erfahren war, gibt es Bestrebungen Teilbereiche der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel (HLFS) als Flüchtlings- bzw. Asylsuchendenunterkunft zu nutzen. Wir als DFeuG Landesgruppe Hessen kritisieren solche Pläne auf das schärfste.

Wie kann es denn sein, eine Einrichtung die in keinster Weise über Überkapazitäten verfügt, bei der es teils zu langen Wartezeiten auf freie Lehrgangsplätze für die Teilnehmer kommt zu solchen Zwecken nutzen wollen?

Eine gut ausgestattete und in allen Teilbereichen stets nutzbare Einrichtung zur Aus- und Fortbildung ist für die hessischen Feuerwehrleute und damit für die Sicherheit aller Bürger in Hessen unabdingbar. Auch eine Teilnutzung und damit Einschränkung der Ausbildung ist nicht hinnehmbar.

Die hessischen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner leisten einen nicht unerheblichen Beitrag bei der Vorbereitung und dem Betrieb von Flüchtlingsunterkünften und dies zu großen Teilen ehrenamtlich und aus der Freizeit, sie leben also bereits den Solidargedanken und tun alles mögliche um Flüchtlingen und Asylsuchenden die größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Es ist nicht vermittelbar daß Lehrgangsteilnehmer die teilweise Urlaub nehmen müssen um für die hessischen Bürgerinnen und Bürgern stets gut und aktuell ausgebildet zu sein jetzt auch noch Einschränkungen im Lehrgangsbetrieb oder gar den Ausfall von Lehrgängen hinnehmen sollen.

Dazu der Vorsitzende der Landesgruppe Hessen Dirk Ruzicka:

"Wir wissen um das gesamtgesellschaftliche Problem der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Jedoch dürfen hierzu nicht funktionierende und für das Feuerwehrwesen in Hessen unabdingbare Einrichtungen und deren Strukturen genutzt werden, da es keine freien Kapazitäten mehr gibt und auch keine Ausweichmöglichkeiten.

Vielmehr sollten im Lande Hessen freie und nutzbare Gewerbeimmobilien oder anderweitig freie Liegenschaften genutzt werden, ein Verzicht oder Teilverzicht auf Ausbildungsmöglichkeiten der über 75.000 Feuerwehrangehörigen in Hessen ist nicht hinnehmbar und wird von uns als Gewerkschaft im Namen aller Mitglieder und aller Feuerwehrangehörigen auf das schärfste kritisiert.

Wir brauchen gut funktionierende technisch und personell gut aufgestellte Feuerwehren und können es uns nicht leisten an der Aus- und Fortbildung Einschränkungen hinzunehmen".

-----------------------------
Der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, DFeuG, distanziert sich ausdrücklich von den Äußerungen des Landesvorsitzenden der DFeuG in Hessen, Herrn Dirk Ruzika. Der Beitrag ist bei uns weder von der DFeuG Hessen noch von Herrn Ruzika zurückgenommen worden. Er verbleibt deshalb als freie grundgesetzlich garantierte Meinungsäußerung an dieser Stelle...

Anmerkung heute: Ruzickas Kritik an der Einquartierung von Flüchtlingen in der Landesfeuerwehrschule Kassel hat den hessischen Vorsitzenden der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft das Amt gekostet. Er trat unter dem Druck des Bundesvorstands zurück.

 
Regionale Werbung
Banner

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Was sagte der Erbauer des Schiefen Turms von Pisa vor dem Baubeginn?
- Fangen wir mal an, wird schon schiefgehen!

Banner