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Knöllchen statt Kaugummi und Kippe
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Knöllchen statt Kaugummi und Kippe

UFW fordert mehr Einsatz für Sauberkeit und Sicherheit

Ordnungsdezernent Dr. Franz versuchte in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag mit seinen Zahlen zu belegen, daß es keineswegs so sei, daß sich seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hauptsächlich um Verstöße im ruhenden Verkehr kümmern würden.

Anhand der Entwicklung der jeweiligen Verwarn- und Bußgeldverfahren läßt sich tatsächlich ein positiver Trend im Umgang mit Verstößen gegen die Sauberkeit und Sicherheit in unserer Stadt ablesen.
 
„Wir stellten jedoch zu unserem Erschrecken auch fest, daßder ruhende Verkehr offensichtlich viel Geld für die Stadtkasse einbringt und mehr als 99 Prozent aller Bußgeldverfahren abdeckt!

Wie kann der Dezernent hier abstreiten, daß seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Kontrollen lieber auf wehrlose parkende Autos setzen, anstatt gegen delinquente Müllwerfer vorzugehen?“ fragt sich die stellv. UFW-Fraktionsvorsitzende Susanne Pöpel.
 
Demnach wurden im Jahr 2014 im Durchschnitt täglich etwa 720 Knöllchen verteilt, während gerade mal ein bis zwei Verstöße gegen die Gefahrenabwehrordnung von der Stadtpolizei geahndet wurden. Die Zahlen verdeutlichen, welchen Wert die Sauberkeit und die Sicherheit auf unseren öffentlichen Plätzen haben.

Ein Umdenken und eine entsprechende Schwerpunktsetzung der Verantwortlichen könnte die Lebensqualität massiv erhöhen und würde dem Wunsch der Mehrheitsbevölkerung entsprechen.
 
Jeder, der nur fünf Minuten aufmerksam durch die Fußgängerzone läuft, sieht mehr Verstöße, als das Ordnungsamt am ganzen Tag!

Offensichtlich lautet die Devise: Knöllchen statt Kaugummi und Kippe! Der Bürgerwille muß sich jedoch der sprudelnden ‚Bußgeldquelle Auto‘ unterordnen“ so Pöpel abschließend.

 
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