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Brisanter kultureller Beitrag im Museum Castellum
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Brisanter kultureller Beitrag im Museum Castellum

Lesung mit Referat „Die Sekte der Skorpione“

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte konnte wieder eine wissenswerte “Autoren- Lesung“ im Kurfürsten- Zimmer präsentieren.

Dazu konnte der GHK- Vorsitzende Karl- Heinz Kues vorstellen: Prof. DR. Ochsmann von der Mainzer Uni und den Schriftsteller Julius Franzot mit seinem im September erschienenen Buch „Die Sekte der Skorpione“.

Vor der Lesung und als Abschluss referierte Herr Prof. Dr. R. Ochsmann über die psychologischen Aspekte der Sekten. Wie entstehen Gruppen, welche Beziehungen zu anderen Gruppen haben sie und wie extrem sind sie?

Durch Gehirnwäsche, Beeinflussung und Lenkung wird bei Menschen die selbständige Handlungsunfähigkeit unterdrückt. Ein Sog zur Sekte entsteht, aus der es selten ein Entrinnen gibt.

Man kleidet sich anders und zeigt so, daß man anders ist. Der Bruch mit Freunden und Familie ist Voraussetzung. Private Sparkonten werden den Sekten übereignet. Der Publizist Julius Franzot konnte aus seinen Roman brisante Details schildern.

Die mittelständigen Banken im Rhein-Main-Gebiet planen eine Auslagerung von EDV und Wertpapiergeschäft, die von einer Neugründung zentralisiert übernommen werden sollen.

Für die Banken ist diese Maßnahme von übergeordneter Wichtigkeit wegen der möglichen Signalwirkung auf die gesamte Bank- und Versicherungsbranche.

Martina ist überzeugt, daß es sich um eine Fehlentscheidung handelt, die früher oder später zu einem massiven Personalabbau führen wird.

Sie versucht, Ulla für ihre Sache zu gewinnen, aber für letztere ist die Angst größer, daß es ohne Auslagerungen noch schneller zum Personalabbau kommen wird. Ulla ist unschlüssig und gereizt.

Ulla ist heimlich Mitglied bei einer Sekte geworden und wenige Wochen nach ihrer Aufnahme wird sie im Laufe einer geheimen Zeremonie noch enger verpflichtet.

Roswitha, die Hohepriesterin der Sekte , läßt sie bei Isis schwören, daß sie die Auslagerung nicht verhindern wird. Ullas Mann merkt, daß sich seine Frau verändert hat, abends oft lange wegbleibt und größere Summen vom Bankkonto abhebt.

Auf entsprechende Fragen  reagiert Ulla mit Beschimpfungen. Nach einer hitzigen Aussprache mit Martina und einer Nacht der moralischen und religiösen Gewissensbisse geht Ulla zur Betriebsratssitzung und stimmt gegen die Auslagerung.

Der Roman ist stilistisch argumentiert über Machart und Bedeutung des „Isis-Kultes“, der Traumatische Folgen auslöst.

Nach der Lesung schloss sich eine lebhafte Aussprache an. Viel interessierte Besucher kauften auch das aktuelle Buch, wie auch der stellvertr. GHK- Vorsitzende Klaus Lehne. Die Lesung hat neugierig gemacht!

(Herbert Fostel)  Foto Karl-Heinz-Kues

 
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