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Stadtvillen statt Investorenklötze
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Stadtvillen statt Investorenklötze

UFW fordert Bebauungsplan mit Bürgerbeteiligung und Architektenwettbewerb

Die vereinte Opposition im Stadtparlament stemmt sich gegen den Verkauf des Grundstücks „Rhein-Main-Parkhaus / Wilhelmstraße 1“ an den Investor OFB.

Statt einem profitgierigen Projektentwickler die Millionen in den Rachen zu werfen, sollte Wiesbaden in einem ordentlichen Verfahren unter Beteiligung der Bürger und mit einem städtebaulichen Wettbewerb dieses bedeutsame Areal entwickeln.

„Ein Ergebnis dieses Verfahrens könnte sein, das Parkhausgrundstück in kleinere Grundstücke zu teilen und zehn oder zwölf Stadtvillen von einzelnen Bauherren mit unterschiedlichen Architekten entstehen zu lassen.

Das wäre der Beginn einer neuen, ästhetische Form von Baukultur in Wiesbaden“ formuliert Susanne Pöpel, stellv. Fraktionsvorsitzende der UFW.

Weg von Investorenklötzen, die mit ihrem monotonen Einheitsstil nur auf hohe Rendite aus sind, hin zu einer individuellen, ansprechenden Villenbebauung, die Wiesbaden einmal weit über seine Grenzen bekannt gemacht hat.

Die Stadt des Historismus ist dabei die Grundlage dieser Fortentwicklung. Dies wäre auch das richtige und wichtige Signal für die Bewerbung als Welterbe.

„Zürich als Vorbild eines neuen, individuellen Baustils, der sich in das historische Stadtbild einpaßt, so stelle ich mir gelungene Stadtentwicklung vor.

Und mit dem Geld, das Wiesbaden dann aus dem Verkauf der Grundstücke erhält, läßt sich sowohl der Bau der CvO-Schule als auch des Stadtmuseums finanzieren“ so Pöpel abschließend...

 
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(Rubrik pausiert)

Romantische Lyrik des Tages

BEIM Tee im Sonnengarten
Geht mein Blick
Blumenumrankt
Vorbei an kirschjblühendedn
Bäumen
Zur alten Pagode.

Nebelberge enttauchen
Dem weißen See.
Hingetupfte Frauen
Scherzen unter
Papierschirmen.

Und am Grund des
Schwarzen Tees
Lächelt eine kleine
Geisha.

(Stefan Simon)