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Wiesbadener Bürger müssen für Koalitionsfrieden bezahlen
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Wiesbadener Bürger müssen für Koalitionsfrieden bezahlen

UFW kritisiert einfallslose Einnahmeerhöhungen

In den Haushaltplanberatungen betont die Große Koalition ihren Einfallsreichtum und freut sich über jeden Euro bei den Einnahmen. Vom Kurbeitrag über die Hundesteuer bis hin zu dem Essensgeld in den Kindertagesstätten, die Stadtverordneten von CDU & SPD wollen den Haushalt ausschließlich über die Geldbörse der Bürger sanieren.
 
„Man gewinnt leider den Eindruck, daß die Verantwortlichen auf dem Auge der Ausgaben blind sind. Die großen Unternehmer, die kleinen Kitabesucher und Hundebesitzer, letztendlich jeder Wiesbadener muß jetzt dafür herhalten, weil die Große Koalition ihre verschwenderisch hohen Projekte und selbst verursachten Verluste nicht stoppen bzw. nicht auf den Prüfstand stellen will.

Grundstückverkäufe zum Nachteil der Stadt, überbezahlte Geschäftsführer mit sechsstelligen Abfindungen, fragwürdige Beraterverträge und unzählige Millionen in ausgegliederten Gesellschaften, für all diese Ausgaben muß nun der ehrliche Bürger aufkommen?“ fragt Pöpel weiter.
 
Diese Liste von unnötigen Ausgaben sei noch lange nicht ausgeschöpft, die Maßnahmen auf der Einnahmenseite seien demgegenüber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
 
„Eine Unternehmerin mit zwei kleinen Kindern und einem Familienhund hat diese Tage nicht viel zu lachen. Selbst wenn sie dann vor lauter Steuernzahlen in Kur muß, wird sie weiter zur Kasse gebeten.

Aber sie kann stolz darauf sein, ihren bescheidenen Beitrag für den Burgfrieden zwischen CDU & SPD geleistet zu haben, damit die Große Koalition bald wieder einige riskante und zum Scheitern verurteilte Projekte weiterfinanzieren kann“ so Pöpel abschließend...

 
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