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Sicherheit nicht geprüft? - Beleuchtung krachte von Sporthallendecke!
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Sicherheit nicht geprüft? - Beleuchtung krachte von Sporthallendecke!

Sporthalle Schelmengraben ist gesperrt! - Nächtens krachte eine Leuchte auf den Hallenboden. Was hätte passieren können wenn dies tagsüber passiert wäre? - Warum hat man den desolaten Zustand nicht vorher bemerkt?

Die Sporthalle Schelmengraben kann ab sofort nicht mehr genutzt werden. Sie mußte aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, nachdem sich die Deckenbeleuchtung teilweise gelöst hatte.

„Am Wochenende ist während der Nachtstunden eine Deckenleuchte auf den Hallenboden gefallen. Am Montagmorgen haben wir die Halle deshalb sofort mit Fachleuten inspiziert. Dabei stellte sich heraus, daß sich die Verschraubung der einzelnen Leuchtkörper flächendeckend löst beziehungsweise teilweise schon gelöst hat“, erklärt Sportamtsleiter Karsten Schütze.

Gleiches gilt für die abgehängte Decke. Deshalb werden nun sämtliche Leuchten entfernt; parallel wird dringlich an der Schadensbehebung gearbeitet.

Die Schulen, Vereine und die Ortsverwaltung wurden bereits informiert. Zur weiteren Planung, zu den Kosten sowie zur Dauer der Sperrung kann derzeit noch keine verläßliche Aussage getroffen werden.

Es ist ein Glück, daß der Schaden festgestellt wurde, bevor jemandem etwas passiert ist.

Auch wenn es natürlich ärgerlich für die Vereine und Schulklassen ist, daß die Halle gesperrt werden muß, geht Sicherheit eindeutig vor“, sagt Wiesbadens OB.

Das Sport- und das Schulamt stehen mit den Verantwortlichen in Kontakt. „Sobald wir abschätzen können, wann und wie die Halle wieder genutzt werden kann, werden wir dies selbstverständlich bekanntgeben.

Am nächsten Mittwoch, 23. Dezember, beginnen die hessischen Schulferien, deshalb hoffen wir zumindest, daß der Schulsport nicht allzu sehr betroffen sein wird und daß hier gute Ausweichmöglichkeiten gefunden werden“, erklärt der OB.

Da die Halle auch als vorübergehende Notunterkunft für Flüchtlinge vorgesehen ist, sobald das Land Hessen den angekündigte Einsatzbefehl erteilt, ermitteln der zuständige Stab und die Fachämter, welche  Konsequenzen sich für die Bereitstellung der weiteren 1.000 Betten für Flüchtlinge ergeben.

Eine Aussage dazu kann aber erst getroffen werden, wenn der Schaden und seine Behebung geklärt sind.

Wir meinen: Kann es sein, daß man sich bisher nur wenig oder garnicht um die Sicherheit dieser Sportstäte kümmerte, das wäre fatal...!

 
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