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Weihnachtsmarktstreifen hatten viel zu tun
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Weihnachtsmarktstreifen hatten viel zu tun

Mainz, Weihnachtsmarkt, 19.12.2015

Bislang lief es auf und um den Weihnachtsmarkt herum sehr positiv ab. Bis auf einzelne Taschendiebstähle oder Betrügereien durch angebliche Sammelaktionen waren die meisten Besucher und Standbetreiber doch zu aufmerksam für Kriminelle.

Sicher liegt das an dem guten Weihnachtsmarktkonzept. Standbetreiber hatten Kärtchen mit der Erreichbarkeit der zuständigen Polizeiinspektion bekommen und in Gesprächen waren gängige Maschen besprochen worden. Außerdem sollten verdächtige Personen oder Sachverhalte sofort gemeldet werden.

Am 19.12.2015 waren mehrere Fußstreifen in der Stadt unterwegs und führten viele Bürgergespräche. Im Rahmen der Fußstreife wurde auf dem Liebfrauenplatz ein zusammensackender Besucher festgestellt.

Es wurde Erste Hilfe geleistet und ein Rettungsdienst angefordert. Der Besucher hatte eine Kreislaufschwäche erlitten. In der Römerpassage stellte eine Fußstreife den stark beschädigten Schutzzaun am Weihnachtsbaum fest, möglicherweise mutwillig zerstört.

Die Ermittlungen laufen. Weiterhin erfolgten zwei Anzeigenaufnahmen nach zwei Ladendiebstählen in einer Drogerie und einem Bekleidungsgeschäft.

Auf dem Markt fiel einer Streife ein Sammlungsbetrüger auf. Eine Überprüfung der Personalien ergab, daß der Betrüger zur Fahndung, Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahl ausgeschrieben war. Der Betrüger, der Geld und Unterschriften für eine nicht existierende Organisation für Behinderte und Taubstumme, gesammelt hatte, wurde zur Dienststelle verbracht.

Bei der Kontrolle eines anderen, pöbelnden Besuchers wurde festgestellt, daß auch dieser zur Fahndung, Aufenthaltsermittlung, ausgeschrieben war.

Ein Standbetreiber auf dem Weihnachtsmarkt meldete gegen 18:50 Uhr einen versuchten Geldwechseltrick. Zwei Männer, Anfang 40 und Mitte 30, kurze dunkle Haare, nordafrikanisches, arabisches Aussehen, einer hatte einen Bart, wollten Ware für 11 Euro mit einem 200 Euro-Schein bezahlen.

Dann wollten sie plötzlich 20 Stück haben. Die Verkäuferin gab den Schein zurück und man einigte sich auf einen Preis von 200 Euro. Einer der Männer drängte dann darauf, daß er keine Ware aus der Auslage sondern lieber aus dem rückwärtigen Lager haben wolle.

Nun kamen andere Standbetreiber dazu und warnten die Verkäuferin vor einem möglichen Betrug oder Diebstahl. Sicher zu Recht, denn die beiden Männer entfernten sich fluchtartig in Richtung Dom...

 
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