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Die Silvesternacht aus polizeilicher Sicht
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Die Silvesternacht aus polizeilicher Sicht

Wiesbaden, 31.12.2015  bis 01.01.2016,

(pl) Diverse Schlägereien, Brände und Sachbeschädigungen haben in der vergangenen Nacht die Einsatzkräfte der Wiesbadener Polizei beschäftigt. Bei den Vorgängen erlitten mehrere Personen Verletzungen.

   Gegen 00.40 Uhr schlug ein bislang unbekannter Täter einem Jugendlichen (15) in der Spandauer Straße mit der Faust ins Gesicht, sodaß dieser Gesichtsverletzungen erlitt. Der Auseinandersetzung ging eine Diskussion über einen Silvesterknaller voraus, der die Lederjacke des Angreifers beschädigt haben solle.

Nur wenige Minuten später wurde ein Ehepaar in der Anton-Günther-Straße von einem unbekannten Täter angegriffen und ebenfalls durch Faustschläge ins Gesicht verletzt.

In der Bärenstraße haben ein Mann (39) und ein bislang noch unbekannter Angreifer gegen 01.40 Uhr einen Mann (24) zusammengeschlagen.

Eine Schlägerei wurde gegen 02.20 Uhr in der Bleichstraße gemeldet. Bei dieser handgreiflichen Auseinandersetzung wurden mehrere der Beteiligten verletzt.

Gegen 04.00 Uhr wurde ein Mann (33) am Kranzplatz von drei unbekannten Tätern angegriffen, zu Boden geschlagen und anschließend getreten. Als ein Zeuge dem Geschädigten helfen wollte, wurde dieser von den Angreifern zurückgehalten. Die Täter ein südländisches Erscheinungsbild gehabt haben.

In einer Diskothek in der Murnaustraße hat ein unbekannter Täter gegen 05.10 Uhr einen Böller auf die Tanzfläche geworfen, wodurch eine tanzende junge Frau am Fuß verletzt wurde.

Etwa eine halbe Stunde kam es dann in der Dotzheimer Straße zu der nächsten Körperverletzung. In diesem Fall wurde ein Jugendlicher (17) durch einen Flaschenwurf verletzt. Der 17-Jährige war zuvor in einem Linienbus mit einem jungen Mann (21) in einen Streit geraten. Als der Bus dann an der Haltestellte Luisenforum anhielt, stieg der 21-Jährige aus und warf anschließend eine Flasche in Richtung des im Bus stehenden Geschädigten. Hierbei ging eine Türscheibe des Busses zu Bruch und der 17-Jährige wurde durch die hindurchfliegende Flasche sowie herumliegende Glassplitter im Gesicht verletzt.

Neben den Schlägereien wurden gegen mehrere Personen Strafanzeigen erstattet, die Schreckschusswaffen mit sich führten oder benutzten. Die Beschuldigten konnten bei den Kontrollen durch die Polizei keinen Waffenschein vorweisen.

Bei den Bränden wurden unter anderem mehrere Autos beschädigt, wobei ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden ist.

Die Ursachen für die zahlreichen Auseinandersetzungen und Schlägereien sind derzeit noch nicht abschließend geklärt und bedürfen weiterer Ermittlungen durch die zuständigen Dienststellen.

 
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