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Anträge der FDP-Fraktion im Ortsbeirat Kastel
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Anträge der FDP-Fraktion im Ortsbeirat Kastel

Thema Regelmäßiges Reporting zur Flüchtlingssituation in Kastel

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Es ist davon auszugehen, daß die Flüchtlingssituation in Kastel in den kommenden Monaten und Jahren den Ortsbeirat Kastel intensiv beschäftigen wird.

Deshalb wird der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden gebeten, in einem festen Turnus, z.B. 1/4- jährlich, den Ortsbeirat Kastel über den jeweiligen Sachstand und die Entwicklung der Flüchtlingssituation in seinem Stadtteil zu informieren.

Insbesondere wünscht der Ortsbeirat Auskünfte
-     zur Anzahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden in Notunterkünften und Dauereinrichtungen
-    über den Anteil an Kindern und Jugendlichen
-    zu den Strukturdaten wie Alter, Geschlecht, Herkunft etc.
-    zur Art und Weise der Wohnunterbringung
-    über die Art und Weise der Unterbringung in Schulen und Kindertagesstätten
-    aktuelle Probleme/Herausforderungen

Begründung:
Mit diesem Antrag wird das Ziel verfolgt, die Politik vor Ort immer auf einen möglichst aktuellen Wissensstand, was den Sachstand und die Entwicklung der Flüchtlingssituation in Kastel betrifft, zu halten.

Die am 14.12.2015 durchgeführte Informationsveranstaltung zum Thema Flüchtlinge hat gezeigt, daß das Interesse der Bürger an aktuellen Informationen hierzu sehr groß ist.

Von einem turnusmäßigen Reporting verspricht sich der Ortsbeirat, frühzeitig Entwicklungen verfolgen und Bedarfe erkennen zu können.

Außerdem versetzt es ihn in die Lage, gegenüber den Bürgern stets eine aktuelle Auskunft zur Flüchtlingssituation in Kastel abgeben zu können.

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Automatische Externe Defibrillatoren (AED-Geräte)

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Zum 1.4.2015 hat es eine Revision in der Aus- u. Fortbildung der betrieblichen Ersthelfer  gegeben. Zukünftig steht bei der Ersthelferausbildung u.a. die Vermittlung lebensrettender Maßnahmen im Fokus.

So lernen die Ersthelfer im Bereich der Reanimation auch den Einsatz und die Bedienung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED)  kennen.

Da die Ortsverwaltung Kastel-Kostheim, das Bürgerhaus sowie das Hallenbad in Kastel, Orte mit regem Publikumsverkehr sind, sollten sie mit einem AED-Gerät ausgestattet werden.

Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden wird deshalb gebeten,  neben den im Bereich der Stadt Wiesbaden bereits vorhandenen AED-Geräten (siehe hierzu die Rückmeldungen aus den einzelnen Dezernaten zum Beschluss-Nr. 0254 vom 5.12.12), auch für die o.g. Einrichtungen einen Defibrillator anzuschaffen.

Begründung:
An Orten mit regem Publikumsverkehr ist auch die Wahrscheinlichkeit eines medizinischen Notfalles erhöht gegeben. Defibrillatoren, auch Schockgeber genannt,  kommen bei Herzkammerflimmern zum Einsatz, bei dem jede Minute zählt.

Mittels kurzer elektrischer Schocks wird eine Reanimation herbeigeführt. Erfolgt die Reanimation innerhalb der ersten 2 Minuten erhöht sich die Überlebenschance auf bis zu 60 %. Zwar sind die Rettungsdienste auch in Kastel schnell am Einsatzort, jedoch könnte die Hilfe durch Laien die Überlebenschancen deutlich erhöhen.

Es bedarf auch keiner medizinischen Ausbildung: Durch sprachliche Anweisungen des Gerätes kann jeder einen Defibrillator bedienen und zum Lebensretter werden.

Man kann nichts falsch machen, denn das Gerät kann  „sprechen“. Man muß nur dessen Anweisungen  folgen, bis der Notarzt eintrifft.

Bedenken sollte man auch, daß einer Reanimation immer der Tod voraus geht, schlimmer kann es also nicht werden. Aber schlimm ist es, nichts zu tun.

Andere Städte, wie Mainz, setzen solche Geräte schon seit längerem auch auf öffentlichen Plätzen ein. Selbst in einigen Lebensmittelmärkten anderer Städte kann man die lebensrettenden Defibrillatoren zwischenzeitlich auch schon finden.

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Thema Einstellung der Schulbuslinie von Amöneburg nach Bierstadt

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Wie der Ortsbeirat Kastel aus der Tagespresse erfahren mußte, hat ESWE Verkehr die Schulbuslinie von Amöneburg nach Bierstadt, nach Beendigung der Weihnachtsferien, also zum 10. Januar 2016,  eingestellt. Angeblich, so war zu lesen, wegen zu geringer Nachfrage in den Schulwochen.

Der Schulbusverkehr, wurde seinerzeit im Jahre 2009 eingerichtet, um eine Verbindung für Gymnasialschüler zwischen den 3 Stadtteilen und der Theodor-Fliedner-Schule zu schaffen, die sonst erst aus den Vororten über die Innenstadt fahren müßten, um die Schule zu erreichen.

Der Ortsbeirat Kastel drückt seinen Unmut darüber aus, daß er erst aus der Tagespresse über die Einstellung der Schulbuslinie informiert wurde und bittet den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden kurzfristig um Mitteilung,

  1.  wieviel Schüler, gelistet nach den einzelnen AKK-Stadtteilen, betroffen sind.
    b)    wann und in welcher Form die Eltern der betroffenen Schüler informiert wurden.
    c)    warum der Ortsbeirat nicht im Vorfeld über die beabsichtigte Einstellung informiert wurde.
    d)    unter welchen Voraussetzungen bzw. Bedingungen der Schulbusverkehr wieder aufgenommen werden kann.

 

 
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