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Bürgertreff im Schelmengraben zur Kommunalwahl 2016
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Bürgertreff im Schelmengraben zur Kommunalwahl 2016

Sehr gut besucht war der Bürgertreff im Schelmengraben am 4. Februar, bei dem sich Kandidaten der bevorstehenden Kommunalwahl den Fragen der Bürger stellten.

Zuvor hatte Andrea Schobes vom Amt für Soziale Arbeit eine kurze Einführung in den Prozess der Wahl gegeben: Nicht für jeden ist die Methode des „Kumulierens“ und „Panaschierens“ auf den riesigen Wahlzetteln so einfach, wie manche Nachfragen der Bürger bewiesen.

Anschließend stellten sich Mitglieder der Fraktionen der CDU (Bernhard Lorenz; Manfred Ernst; Jürgen Thiemann; Klaus Lorenz), SPD (Christoph Manjura; Klaus Riehl; Monika Buttler), Grünen (Claus- Peter Große; Dr. Tilli Reinhardt; Harald Kuntze), Linken (Michael Wassermann; Helmut Gollan)und FDP (Lucas Schwalbach; Hans Regenauer) den Bürgern kurz vor und identifizierten Stärken und Ressourcen beziehungsweise Herausforderungen, die der Stadtteil Schelmengraben bietet.

Alle waren sich darüber einig, daß sowohl engagierte Bürger als auch die schöne Lage im Grünen Pluspunkte für den Schelmengraben darstellen, Herausforderungen hingegen seien das leerstehende Einkaufszentrum, die Sanierungsfälle Stadtteilzentrum und Moritz-Lang-Haus sowie die große Quote an Empfängern von Transferleistungen.

Die beiden Quartiersmanagerinnen Laura Krumm und Simone Anthes führten durch den Abend und hatten vier Kernfragen vorbereitet, zu denen sich jede Fraktion nach vorgegebener Zeitlänge äußern sollte.

Auch hier ging es um bezahlbaren Wohnraum, Kinder- und Familienfreundlichkeit, das Moritz-Lang-Haus und der Lage der Senioren im Schelmengraben sowie den Leerstand im Einkaufszentrum.

Über die wünschenswerte Quote geförderten Wohnraums  gab es unterschiedliche Auffassungen, von 15 bis 30 Prozent lauteten die genannten Werte. Daß neu gebaut werden müsse, war für viele ein Muß, kontrovers diskutiert wurden auch „Hemmnisse“ wie die Fehlbelegungsabgabe oder die Stellplatzsatzung. 

Es herrschte Einigkeit darüber, daß  mit dem neuen Eigentümer des Einkaufszentrums auf jeden Fall Gespräche geführt werden müssen, die zum Ziel haben, daß sich hier wieder mehr Geschäfte ansiedeln, was den Stadtteil aufwerten würde.

Daß für Kinder und Familien im Schelmengraben bereits viel geboten wird, war unstrittig, die Sanierung des Stadtteilzentrums steht bei den meisten als dringender Wunsch an erster Stelle. Auch die Perspektive für das Moritz-Lang-Haus wurde engagiert diskutiert.

Daß mit dem maroden Bau etwas passieren muß, darüber sind sich alle im Klaren. Wann, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen dies geschehen soll, darüber herrschte jedoch Uneinigkeit.

Fragen der Bürger drehten sich über diese vier Themenkomplexe hinaus noch um den dauerhaft geäußerten Wunsch nach einer Bushaltestelle beim Supermarkt am Ortseingang und um die Möglichkeit, bestimmte Geschäfte wie beispielsweise eine Postfiliale in den Stadtteil zu holen.

Der nächste Bürgertreff am 3. März (17:30-19:30 Uhr) wird ausschließlich den Sachstand beim Einkaufszentrum zum Thema haben...

 
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