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Leckeres CDU-Heringsessen mit kritischen Tönen
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Leckeres CDU-Heringsessen mit kritischen Tönen

Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana wirbt für weitere Amtsperiode

Mit viel Wahlkampf-Power präsentierte sich die Amöneburger Ortsvorsteherin Maike Soultana, am Donnerstag, 11.Februar in den Räumen der Johanniter.

Bei ihrer Begrüßung stellte sie fest: „Wir sind zwar nicht in Wildbad-Kreuth, wir wollen auch nicht die Vergangenheit beschwören, eher die Zukunft.

Wir verschließen auch nicht die Augen vor der Bundespolitik, wobei man nicht alles Negative der Kanzlerin unterstellen darf. Auch in Berlin hat man eine Koalition mit der SPD.

Wenn es schwierig wird, wendet sie gerne ihre Meinung, aber wir sind in AKK, hier geht es um Neuwahlen.“ 

Die amtierende Ortsvorsteherin möchte nach 10 Jahren Amtszeit, weitere 5 Jahre hinzufügen.

Amöneburg soll sich weiterhin mit dem Charakter als „Vorzeige-Stadtteil“ mit Wohnen an der Industrie, mit teilweisen denkmalgeschützten Elementen präsentieren, die durch den Architekten Neufert geschaffen wurden.

Dazu zählen auch viele Wohnungsperspektiven für Kinder und Senioren zu gerechtem Wohnen, das wird dem Stadtteil einen besonderen Charme verleihen.

Die Fertigstellung der Bebauungen an den Rhein, und der adäquate Dyckerhoff-Parkplatz stehen im Fokus. Erfreulich sei das Projekt für die Zugangsregelung zum Klaus-Dyckerhoff-Haus zu bewerten. Dazu fließen finanzielle Mittel aus dem Stiftungsvermögen des verstorbenen Mäzens.

Harsche Kritik galt der mangelnden Unterstützung der Stadt für die Jugendarbeit. Bemerkenswert ist, daß 50.000 € auf der Agenda das neuen Haushalts eingeplant wurden.

Das Lob galt der harmonischen Zusammenarbeit der Mandatsträger im Ortsbeirat, die sich in zahlreiche gemeinsame Beschlüsse niederschlagen.

Maike Soultana wehrte sich vehement gegen Bevormundung. „Wir können auf hilfreiche Händchen aus Kastel verzichten, denn wir können alleine laufen. Alles was wir nicht brauchen wäre ein von Kastel bestimmtes, geprägtes Marionettenspiel im Ortsbeirat. Jeder Ortsteil sollte vor seiner eigenen Tür kehren.“ 

Nach 10jährigen Bemühen kommt auf dem großen Grundstück der Wiesbadener Landstraße bis 2017 die neue Zulassungsstelle nach Amöneburg.

Zu den weiteren CDU-Repräsentanten zählten CDU-Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel und CDU-Landtagsabgeordneter Horst Klee. Wolfgang Nickel wies auf die CDU-Kommunalpolitik hin, die für Stärke, Kontinuität und Plansicherheit bürge.

Für das Land Hessen lobte der Landtagsabgeordnete das überaus erfolgreiche Zusammenwirken mit den Grünen als Koalitionspartner „über den Klee“, was vor 10 Jahren nicht denkbar gewesen wäre.

CDU-Stadtverordneter Andre Weck begrüßte die Initiativen aus dem Rathaus zu genügend Plätze für die Kontingent-Flüchtlinge. Gleichwohl sei es kein „Modell auf Dauer.“ Den besorgten Bürgern muß vermittelt werden daß diese Notaufnahme-Einrichtungen in den nächsten 5 Jahren “andersweitig genutzt werden können“.

Der Kostheimer CDU-Ortsvorsteher Stephan Lauer, warb auch zusätzlich für seine Position als zukünftiger Stadtverordneter. Seine Kritik galt dem Tempo-Limit nach Tempo 30 die der SPD-Bürgermeister Arno Gossmann vornehmen lassen will.

„Bevor man in einem Rundumschlag halb AKK still lege, sollte die Stadt kontrollieren, ob die für innerorts bestehende Tempo-50-Regel eingehalten werde, stellte Stephan Lauer fest.

Maike Soultana warb zum Abschluss mit dem CDU-Wahl-Slogan: “Amöneburg schöne Perle am Rhein, in eine bereits vorhanden Kette einzureihen“.

(Herbert Fostel) Foto: Stefan König

 
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