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Höchststrafe für Plakatdiebe
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Höchststrafe für Plakatdiebe

Die AfD Wiesbaden wurde am Nachmittag von der Revierförsterei Frauenstein des Grünflächenamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden darüber informiert, daß in der Nähe des Josef-Baum-Hauses (Dienstleistungszentrum für hessischen Justizvollzug) im Wald zwei große Müllbeutel mit AfD Wahlplakaten gefunden wurden.

Die über 50 Wahlplakate stammen von der AfD Wiesbaden und gehören zu mittlerweile über 350 von öffentlichen Masten heruntergerissenen und gestohlenen Wahlplakaten.

Sie waren leicht an der auf den Wahlplakaten befindlichen, individuellen Internetadresse www.afd-wiesbaden.de zu erkennen. Zudem befinden sich an den meisten Wahlplakaten noch Reste von Kabelbindern.

Insgesamt wurden von der AfD rund 1.200 Wahlplakate in der Landeshauptstadt aufgehängt.

Damit ist klar, daß es sich beim Diebstahl der Wiesbadener AfD-Wahlplakate um eine der gezielten Aktionen handelt, wie sie auf der Internetseite www.linksunten.indymedia.org gerne öffentlich gefeiert werden.

Neben Berichten über Angriffe auf AfD-Plakate anderer Kreisverbände findet sich auf dieser Internetseite auch ein Aufruf zur Demonstration gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD in Wiesbaden am 24.2.2016.

AfD-Kreisschatzmeister Robert Lambrou hält das nicht für einen Zufall. „Es sind immer nur dieselben 100 bis 300 Leute, die gegen unsere Veranstaltungen in Wiesbaden demonstrieren.“

Für die AfD-Gegner hat er eine Botschaft: „Sie sollten aufpassen, daß Sie sich beim Protest gegen die AfD nicht derselben Methoden bedienen, die Sie zu bekämpfen vorgeben. Dadurch sind sie in Ihrem Verhalten zunehmend nicht mehr zu unterscheiden von Menschen, die sich in anderen Bereichen des politischen Spektrums, genau so übel benehmen.“

Kreissprecher Eckhard Müller stellt das Verhalten der Plakatdiebe und der sich völlig intolerant verhaltenden Demonstranten in Kontrast zu der Gruppe von etwa zehn jungen Menschen, die bei der Wahlkampfveranstaltung der AfD am Mittwoch, den 24.2.2016 eine Stunde lang kritische Fragen gestellt hatten und mit den drei Rednern diskutierten.

„Diese Mitbürger mögen uns vielleicht immer noch nicht. Aber sie haben den Mut gehabt, uns auf vernünftige Art und Weise mit ihrer Skepsis und ihrer Ablehnung zu konfrontieren. So kann ein demokratischer Dialog gelingen.“

Die AfD Wiesbaden wird zunächst keine Anzeige gegen Unbekannt stellen. Sie wird etwas viel Schlimmeres machen.

Alle Plakate wurden bei der Revierförsterei bereits abgeholt und werden in Wiesbaden wieder aufgehängt. Kreissprecher Müller lächelt verschmitzt und sagt: „Das ist ganz praktisch die Höchststrafe für die Plakatdiebe“.

 
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