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(K)ein Dank an die Wähler...
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(K)ein Dank an die Wähler...

Nach Wahlen konnte man meist den Dank der Parteien auf Plakaten und in Pressebeiträgen erfahren, den sie ihren Wählern abstatteten.

Nach dem 6.3.16 erhielt unsere Redaktion davon recht wenig. Wahrscheinlich wollte man sich nicht auch noch bedanken, für die Klatsche, welche der Wähler austeilte, aber ein Dank an die "treuen" von denen man doch gewählt wurde wäre sicherlich eine schöne Geste gewesen, na vielleicht kommt´s ja noch...

In diesem Zusammenhang wollen wir das "Dankeschön" der AfD, welches uns am frühen Montag erreichte den Lesern nicht vorenthalten:

Die Wiesbadener AfD bedankt sich herzlich für das Vertrauen der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger.

Dieses Wahlergebnis ist bemerkenswert. Viele Wählerinnen und Wähler waren mit der Arbeit der großen Koalition unzufrieden oder sind der Meinung, daß die AfD die bessere Alternative für die Landeshauptstadt ist.

Die wertkonservative AfD wird in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren beweisen, daß dieses Vertrauen der Bürger gerechtfertigt ist.

Kreissprecher Dr. Eckhard Müller, der auch auf Listenplatz 1 für das Stadtparlament kandidierte, sagte in einem Interview: “Wir haben ganz sicher in der Liste der Personen, die jetzt für das Stadtparlament kandidieren, auch genügend qualifizierte Menschen, die für verschiedene Fachgebiete, beispielsweise Ausschüsse, sich dort betätigen können und wir beabsichtigen in die konkrete Sacharbeit dieses Stadtparlaments einzusteigen.”

Viele Politiker anderer Parteien im Wiesbadener Stadtparlament äußerten sich am Wahlsonntag Journalisten gegenüber sehr negativ über die Fähigkeit der AfD, in der Landeshauptstadt in Zukunft lösungsorientierte Sachpolitik zu betreiben.

Für AfD Kreisschatzmeister Robert Lambrou (Listenplatz 2) zeigen diese Aussagen deutlich, wie schwer es vielen Politikern in der Landeshauptstadt anscheinend fällt, dieses Votum der Bürgerinnen und Bürger für die AfD zu akzeptieren.

Der stellvertretende Kreissprecher Michael Obergfell (Listenplatz 3) findet es bemerkenswert, daß sich Politiker zur Zukunft der AfD in den kommenden fünf Jahren äußern, die es noch vor wenigen Tagen nicht einmal geschafft haben, das gute Wahlergebnis für die AfD am 6. März 2016 vorherzusehen.

Im Gegensatz übrigens zur AfD, die seit vielen Wochen sehr überzeugt davon gesprochen hat, in der Landeshauptstadt ein Wahlergebnis von zehn Prozent plus X zu holen und alles dafür zu tun, das X möglichst groß zu gestalten. Was am Wahlsonntag auch eindrucksvoll gelungen ist.

Vielleicht wäre es klüger, dieser AfD in der Landeshauptstadt im nächsten Schritt auch zuzugestehen, daß sie durchaus auch lösungsorientierte Sachpolitik kann.

 
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