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Tag des Baumes 2016 – Bürger sind eingeladen
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Tag des Baumes 2016 – Bürger sind eingeladen

Das Dezernat für Ordnung, Bürgerservice und Grünflächen lädt am Montag, 21. März, um 10.30 Uhr, Treffpunkt ist am Parkplatz vor dem Restaurant „Kellerskopf“ in Naurod, zum Tag des Baumes 2016 ein.

Neben Dezernent Dr. Oliver Franz, der seinerzeit mitverantwortlich war für das fällen der Kastanienallee auf der Maaraue vor nunmehr 500 Tagen, nehmen Margit See, Leiterin des Grünflächenamtes, Sabine Rippelbeck, Abteilung Forsten, Matthias Lemcke, Leiter der Revierförsterei Platte-Naurod sowie Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald an dem Termin teil.

„Den Tag des Baumes möchte ich zum Anlaß nehmen, das Augenmerk auf die herausragende Bedeutung des Waldes und des Stadtgrüns für Wiesbaden zu lenken.

Kinder der 6. Klasse der Helene-Lange-Schule helfen mit, eine Windwurffläche mit Winterlinden zu bepflanzen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen“, so Dr. Franz.

Der „Tag des Baumes“ in Deutschland reicht bis ins Jahr 1952 zurück. In diesem Jahr begründete Dr. Robert Lehr, der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, zusammen mit dem ersten Bundespräsidenten, Professor Dr. Theodor Heuss, diesen Ehrentag für den Baum.

Der erste Tag des Baumes war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt; er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder. Während des Krieges und durch den sogenannten „Reparationshieb“ der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen Waldfläche ein Kahlschlag statt.

In den ersten Nachkriegsjahren wurde mehr Holz eingeschlagen, als nachwachsen konnte. Anfang der 50er Jahre bestand noch immer eine Kohlekrise.

Die zugeteilte Menge von Kohle je Jahr und Haushalt reichten nicht aus, sodaß verstärkt Brennholz eingeschlagen wurde.

Der Tag des Baumes 1952 diente der Rückbesinnung auf die Nachhaltigkeit, einem Prinzip, das seit 150 Jahren das Handeln der Forstwirtschaft geprägt hatte.

Die Stadt Wiesbaden ist bekannt für ihr grünes Stadtbild, das geprägt wird durch die vielen Alleen, Parks und nicht zuletzt durch den Stadtwald, der sich an den grün bewaldeten Hängen des Taunus im direkten Anschluss an die Stadt erhebt.

Der Wald und der Baumbestand der Innenstadt sind ein herausragender Standortfaktor für Wiesbaden, der eine ganz besondere Atmosphäre schafft und seinesgleichen sucht.

Der Wald dient im Besonderen der Erholung und erfüllt eine Vielzahl von Schutzfunktionen. Er liefert auch Rohstoffe und erneuerbare Energieträger, die in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit unerreicht sind.

 
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