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In Heßloch wurde die Brunnensaison 2016 in den Vororten eröffnet
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In Heßloch wurde die Brunnensaison 2016 in den Vororten eröffnet

Nachdem die diesjährige Brunnensaison der Landeshauptstadt Wiesbaden rechtzeitig zum Osterfest mit der Inbetriebnahme der Brunnenanlage „Quellfelder“ in der Stadtmitte eröffnet wurde, startete die Brunnensaison in den Vororten am Montag, 4. April in der Ortsmitte von Heßloch.

Von den derzeit 27 aktiven Brunnen, die die Betriebswerkstatt des Hochbauamtes betreut, befinden sich 17 in den Vororten, davon acht in den östlichen Vororten, drei in AKK und sechs zwischen Frauenstein und Biebrich.

Aufgrund der hochwertigen technischen Ausstattung einzelner Brunnen, wie zum Beispiel mit Wasserspielen und verschiedenartiger Beleuchtung, erfordert der Betrieb einen hohen Pflegeaufwand bei der Reinigung und technischen Wartung im Laufe eines Jahres.

Gleichzeitig wird auf einen energiesparenden Betrieb der Brunnenanlagen geachtet. Bei Bedarf werden Reparaturen vorgenommen, wie derzeit an den Brunnen in Bierstadt und Kostheim.

Der „Günther Bastian Brunnen“ wurde 1996 im Zusammenhang mit der Errichtung des Kelterhauses eingeweiht und feiert somit dieses Jahr sein 20jähriges Bestehen. Vor rund zehn Jahren ging der Brunnen vom Förderverein Kelterhaus in städtischen Besitz über.

Dezernentin Möricke und Ortsvorsteher Schmidt, gleichzeitig Vorsitzender des Kelterhaus-Vereins, würdigten die Bedeutung des zentralen Platzes mit dem „Günther Bastian Brunnen“ und dem Kelterhaus in der Ortsmitte von Heßloch als einen Ort der Begegnung, an dem der Zusammenhalt der Heßlocher Dorfgemeinschaft gepflegt und gefördert wird.

So biete nicht nur der Brunnen einen erfrischenden Platz zur Begegnung, sondern das Kelterhaus mit seinem Backes Raum für regelmäßige Veranstaltungen und mit den im Kelterhaus gesammelten und noch intakten Gerätschaften eine für alle Generationen erlebbares Zeugnis der Heßlocher Dorfgeschichte.

Auch der Brunnen ist ein „Corpus Delicti“ des Heßlocher Gemeinschaftslebens: Denn die Planung und Finanzierung des vom Ortsbeirat bereits 1980 beantragten Dorfbrunnens erfolgte unter anderem aus Spenden der Bürgerschaf; und viele Bürger beschäftigten sich ehrenamtlich mit der Entwicklung des Brunnens, so wie die Heßlocher Künstlerin Freifrau Irmgard von Puttkamer als Mitgestalterin der Brunnenoptik, der ehemalige Ortsvorsteher Knötschke als Beschaffer des Natursteins über die Firma „Marmor Ströhmann“ und schließlich Günther Bastian, der maßgeblich an den Schachtarbeiten und Pumpeninstallationen mitgewirkt hat.

Möricke und Schmidt bekräftigten daher die gute Entscheidung des Ortsbeirates aus dem Jahr 2010, diesen Brunnen nach Günther Bastian zu benennen: Günther Bastian hat nicht nur in diesen Brunnen unzählige Arbeitsstunden investiert, sondern er war ein Heßlocher, der sich durch ein besonderes bürgerschaftliches Engagement auszeichnete.

Er war als ‚Gute Seele‘ des Ortes bekannt und half vor allem selbstlos in Not geratenen und mittellosen Mitmenschen. Ein Vorzeige-Heßlocher und Vorbild für Menschlichkeit und Solidarität.

 
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