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Stadt Wiesbaden beugt dem Gesundheitsrisiko durch den Eichenprozessionsspinner vor
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Stadt Wiesbaden beugt dem Gesundheitsrisiko durch den Eichenprozessionsspinner vor

Ab Montag, 25. April, beginnen im Stadtgebiet die vorsorglichen Maßnahmen gegen den Befall von Eichen durch Larven des Eichenprozessionsspinners.

Die Raupen sind zwar nicht für die Bäume gefährlich, bilden aber ein Gefahrenpotenzial für den Menschen, das es zu minimieren gilt.

Bei den Spritzmaßnahmen handelt es sich ausschließlich um Vorsorgemaßnahmen im Rahmen des Gesundheitsschutzes.

Von Mitte April bis Anfang Mai ist der ideale Zeitpunkt, um mit vergleichsweise geringem Aufwand einem Massenbefall mit Eichenprozessionsspinnern und den damit verbundenen gesundheitlichen Folgen für Menschen zuvorzukommen.

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist eine kleine Nachtschmetterlingsart. Im Larvenstadium wandern mehrere Tiere in Kolonnen, also prozessionsartig, umher; daher stammt der Name.

Die Raupen dieses Schmetterlings ernähren sich von Eichenblättern und sind fast ausschließlich auf diesen Bäumen anzutreffen. Sie tragen mit kleinen Haken versehene Härchen, die bei Berührung mehr oder weniger heftige Reaktionen hervorrufen.

Innerhalb von 24 Stunden nach dem Kontakt lösen die Raupenhaare an Haut, Augen oder Atemwegen Juckreiz, Ausschlag und andere gesundheitliche Probleme aus, die unter Umständen bis zum allergischen Schock reichen können.

Vereinzelt wurden die Raupen in den vergangenen Jahren auch in Wiesbaden sowohl an den Straßen- und Parkbäumen als auch am Waldrand festgestellt.

Um der Gesundheitsgefährdung für Menschen vorzubeugen, werden ausgewachsene Raupen und deren Nester von Fachleuten entfernt. Bei der Beseitigung der Raupen und Nester, die mittels Industriesaugern entfernt werden, müssen spezielle Schutzanzüge getragen werden.

Der jeweilige Baumstandort wird nur für kurze Zeit abgesperrt, bis die Spritzmaßnahmen durchgeführt sind. Wartezeiten sind nicht einzuhalten, da das Mittel für Menschen gefahrlos ist.

Sollten Passanten einen Larvenbefall feststellen, ist die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 zu informieren. Diese sorgt für die Absperrung des betroffenen Bereichs und gibt die Meldung an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung weiter.

Von dort werden die erforderlichen Maßnahmen durchgeführt. Von einer eigenständigen Beseitigung der Raupen wird aufgrund der gesundheitlichen Gefahr dringend abgeraten.

Zur Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern auf privaten Flächen steht eine Liste mit Firmen auf der Homepage von http://www.wiesbaden.dehttp://www.wiesbaden.de bereit. Weitere Beratung bietet der Umweltladen in der Luisenstraße 19 oder am Telefon unter 0611 313600, von Montag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr, und samstags von 10 bis 14 Uhr.

 
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