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Zweite Amtszeit für Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel (SPD)
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Zweite Amtszeit für Kasteler Ortsvorsteherin Christa Gabriel (SPD)

In der öffentlich konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats Kastel, am 19.April, im Sitzungssaal der Ortsverwaltung wurde Christa Gabriel (SPD), vom Gremium mit einer Zweidrittelmehrheit, mit zehn „Ja“ Stimmen, im Amt bestätigt .

Geleitet wurde die Abstimmung vom Alterspräsident Alexander Schwab (SPD). Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Hartmut Bohrer (AUF) gewählt.

In die Finanz-Kommission wurden bestimmt: Klaus Beuermann, Josef Kübler (beide SPD),  Hartmut Bohrer (AUF), André Weck (CDU) und Jutta Deuser-Bettin(FDP). Zur Integrationsbeauftragten wurde Fida Sem gewählt. Die Wahl eines Stadtteil-Jugendbeauftragten wurde vertagt.

Christa Gabriel konnte nicht nur mit einer souveränen Sitzungsleitung punkten, sondern auch nachhaltige Akzente setzen, in ihrer Antrittsrede nach der Wahl.

Die Ortsvorsteherin wies gemeinsame Mitarbeit und Unterstützung für die angestrebten Ziele zum Wohle von Kastel hin. Dies betrifft unisono, durch gute Zusammenarbeit der Ortsbeiratsmitglieder, gemeinsam mit der Verwaltung und durch die Unterstützung des Magistrats und des Stadtparlaments von Wiesbaden.

Möglichst viele Bürger sollten an den jeweiligen Entscheidungsfindungen beteiligt werden. Die Kommunalwahlen in Hessen haben gezeigt, daß breite Schichten der Bürgerschaft, scheinbar mit der Umsetzung einzelner Themen durch die etablierten Parteien unzufrieden sind.

Gerade das Thema „Flüchtlinge“ ist ein solches Thema. Man sollte nicht für alle Sorgen, Ängste und Befürchtungen die Flüchtlinge verantwortlich machen. 

Alle Entscheidungen, die vor Ort zu treffen sind, müssen transparent und nachvollziehbar sein. Die Ortsvorsteherin sieht es weiterhin als ihre Aufgabe an, dazu beizutragen, daß Menschen die in der hiesigen Region bleiben wollen auch in die Gesellschaft integriert werden.

400 Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mußten, und dabei ertrunken sind, wollten in eine bessere Zukunft ziehen, und haben den Tod gefunden. Dazu lautete ihr Appell: “Kastel ist Zukunft für Jung und Alt, für Arm und Reich, und für alle, die hier in Frieden leben wollen, egal mit welchem Pass, welcher Religion, oder welcher Herkunft.“

Christa Gabriel will sich dafür einsetzten, daß sich alle „Generationen“ in Kastel wohlfühlen und eine lebendige Gemeinschaft bilden. Dazu zählt auch, sich für die Schulen vor Ort mit erforderlichen Bausanierungen einzusetzen.

Kastel ist Standort für viele innovative Firmen, egal ob Dienstleitung, Handwerk oder Industrie, viele sind hier unverzichtbarer Arbeitgeber  und Wirtschaftsfaktoren. Für ihre Belange steht die Ortsvorsteherin als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Zu ihrer Amtsführung gehören auch die Komponenten, die Vereine zu stärken, und ihren Zusammenhalt zu fördern. Lebendige Vereine mit einem vielfältigen Angebot, sind die Grundpfeiler, einer lebendigen Gemeinschaft und ihrer Jugendarbeit. „Ohne die Leistung der „Ehrenamtlichen“ in den Vereinen, wäre unsere Gesellschaft ein wesentliches Stück ärmer“, wies die Ortsvorsteherin eindringlich hin.

Unverzichtbar und wichtig sind die „Kirchlichen-Einrichtungen“. Dazu gehören die konfessionsübergreifende Zusammenarbeit bei dem „ökumenischen Mittagstisch oder dem Runden Tisch für Flüchtlinge“.

Christa Gabriel stellte hervor, daß Kastel ein gutes Fundament habe, welches man erweitern und auf dem man aufbauen könne. Gute Konzepte und gute Ideen können zum Wohle des Stadtteils Kastel für die Menschen umgesetzt werden.

„Kommunalpolitik, kann und soll auch Spaß machen“ war das Credo zur zweiten Amtszeit, der Kasteler Ortsvorsteherin.

(Herbert Fostel)

 
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