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Wichtige Pendlerverbindung nach Mainz: Die „Salzbachroute“
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Wichtige Pendlerverbindung nach Mainz: Die „Salzbachroute“

„Expressroute“ vom Hauptbahnhof Richtung Biebrich: Knackpunkt Amöneburger Kreisel

ADFC und VCD-Aktive, Stadtverordnete und Ortsbeiratsmitglieder sowie „normale“ Bürger waren vergangenen Freitag dem Aufruf der Grünen gefolgt:

Sie nahmen die im März von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Routenempfehlungen für den Radverkehr durch das Salzbachtal in Augenschein.

„Die Erkundungstour war sehr aufschlußreich, wir konnten uns ein Bild der geplanten Strecke machen. Allerdings gibt es noch einige große Fragezeichen“, bewertet Claus-Peter Große, Stadtverordneter der Rathausfraktion, die Radtour der Grünen vom vergangenen Freitag.

Die Trasse sei ein wichtiger Baustein für den Radschnellweg nach Mainz, den die Grünen fordern. Der GRÜNE Stadtverordnete Daniel Sidiani betont: „Beispielsweise lassen die Bedingungen am Amöneburger Kreisel KEINEN Radschnellweg zu (Foto).

Für einen Zwei-Richtungs-Radweg kombiniert mit einem Fußweg reicht der Platz hinten und vorne nicht. Auf der einen Seite die Mauer, auf der anderen schnelle Autos und Schwerlastverkehr - hier drohen gefährliche Unfälle.“

Beide sind sich einig: „Es darf jetzt keine Billigvariante durchgedrückt werden, die wir nachher bereuen.“ Große weiter: „Wir planen diesen Radschnellweg für die nächsten Jahrzehnte. Der Radverkehrsanteil wird in diesen Jahrzehnten auf 20% steigen.

Der Radschnellweg hat daher ein Potenzial für Hunderte, mittelfristig Tausende Nutzer. Es wäre unsinnig, jetzt am falschen Ende zu sparen, und dann in zehn Jahren von vorne anzufangen, weil wir dann merken, daß die Kapazitätsgrenze überschritten ist oder sich schwere Unfälle häufen.“

„Daß die Betontrasse neben den Gleisen als Radweg genutzt wird, ist gut vorstellbar. Allerdings muß sie ausgebaut und verbreitert werden. Zu den Gleisen hin benötigt man eine solide Absperrung. Und man muß sich mit der Bahn als Eigentümerin der Grundstücke einig werden.

Wir hoffen, daß all dies schnellstmöglich geschieht“, so Carola Pahl, Sprecherin des Arbeitskreises Fahrrad des Kreisverbandes Bündnis 90/die Grünen.

Daniel Sidiani möchte, daß die westliche Variante als Expressroute noch nicht zu den Akten gelegt wird: „Vorteil  dieser Trasse ist ganz klar, daß von Norden kommend die Klingholzstraße schon ganz gut ausgebaut ist, von Süden kommend gilt das gleiche für die -auch landschaftlich reizvolle- Straße ‚An der Hammermühle‘. Beide sind mit wenig Autoverkehr belastet, aber es fehlt das Zwischenstück.“

Claus-Peter Große: „Beim Radverkehr sind wir es gewohnt dicke Bretter zu bohren. Auch in Zukunft wird es ein politischer Schwerpunkt der Grünen sein, die Bedingungen für die Radfahrerinnen und Radfahrer in Wiesbaden zu verbessern. Wir wollen angstfreie, schnelle und komfortable Radverbindungen für alle!“

(Carola Pahl)

 
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