Täglich aktuelle Nachrichten aus AKK, Mainz und Wiesbaden

Akk Zeitung

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Kein Beschiß mit dem Spargel!
E-Mail PDF

Kein Beschiß mit dem Spargel!

Herkunft des Spargels wird auch in diesem Jahr durch Lebensmittelkontrolle überprüft - Isotopenanalyse ermöglicht Bestimmung des Herkunftslandes

Es ist wieder Spargelzeit! Als ein ganz besonderer Genuss gilt Deutscher Spargel, der jetzt wieder im Handel und auf Märkten angeboten wird.

Die Nachfrage nach diesem frischen Gemüse ist jedoch höher als die Menge, die davon in Deutschland produziert wird. Um diesen Mehrbedarf zu decken, kommt es deshalb auch zu Importen aus Ungarn, Polen, Griechenland oder anderen Ländern wie beispielsweise Peru.

Wenn der Verbraucher diese Herkunft klar erkennen kann, ist dies auch in Ordnung. Was aber, wenn preiswerter ausländischer Spargel eingekauft und dann als teurer Deutscher Spargel –einheimischer Spargel gilt als besonders hochwertig und schmackhaft-  verkauft wird?

Wo Deutscher Spargel draufsteht, muß  auch Deutscher Spargel drin sein. Um dies dem Verbraucher zu garantieren, werden die Lebensmittelkontrolleure der Stadt Mainz ab sofort den Verkauf von Spargel stichprobenartig kontrollieren.

Der Verbraucherschutz steht dabei im Vordergrund. Es sollunterbunden werden, daß unseriöse Händler ausländische Ware als deutsches Produkt umdeklarieren und damit ihre Gewinnspanne unrechtmäßig erhöhen.

Dies ist auch nur fair gegenüber der absolut überwiegenden Mehrheit der Händler in Mainz, die ihre Waren korrekt anbieten.

Deshalb haben in der Spargelzeit die Lebensmittelkontrolleure der Stadt ein verstärktes Augenmerk auf das königliche Gemüse. Dabei stehen alle Lebensmittelmärkte und Händler besonders im Fokus, sie sollten jederzeit mit einer Überprüfung rechnen.

Im letzten Jahr hat es keine nennenswerten Beanstandungen gegeben. Man hofft, daß dies auch in dieser Saison wieder das Ergebnis sein wird.

Ausländischer Spargel ist äußerlich kaum vom einheimischen Spargel zu unterscheiden. Die geschulten Lebensmittelkontrolleure erkennen jedoch sehr schnell mögliche Verdachtsfälle.

In solchen Situationen kann zudem mittels der sogenannten Isotopenanalyse der „genetische Fingerabdruck“ der Spargelsorte  und seiner Herkunftsregion bestimmt werden. Eine spezielle Datenbank dafür existiert bereits seit 2004.

Die Kunden sollen sich auf die Ursprungsbezeichnungen verlassen können. Schwarze Schafe gibt es immer wieder, doch sollen sich die Verbraucher gerade durch die verstärkten Kontrollen von Herkunftsangaben und die Einhaltung der gesetzlichen Deklarationspflicht auch auf die tatsächliche Herkunft verlassen können.

Bei Nachweis einer Ordnungswidrigkeit wie dem Umdeklarieren von Lebensmitteln drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro, sowie die Übernahme von Labor- und Untersuchungskosten und die mögliche Gewinnabschöpfung, die durch den Betrug entstand.

 
Regionale Werbung
Banner

Gerade aus dem Ticker

Diese Frage stellt sich

Warum hängen sich manche Leute eine Pepperoni an die SAT-Schüßel?
...damit das Bild schärfer wird...!
----------
...was macht eigentlich Mr. Ernst Stavro Blofeld gerade...???

Banner

Neueste Nachrichten