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Freiheitsbaum mit Besen und Jakobinermütze – Eindrucksvolle Mahnwache für mehr Bürgerbeteiligung
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Freiheitsbaum mit Besen und Jakobinermütze – Eindrucksvolle Mahnwache für mehr Bürgerbeteiligung



Die Bürgerinitiative „Gehwegreinigung in Bürgerhand (GiB)“ hat am Donnerstag, dem 28.4.2016, vor dem Wiesbadener Rathaus einen symbolischen Freiheitsbaum mit einer Jakobinermütze aufgestellt - parallel zur Sitzung der sich neu konstituierenden Stadtverordnetenversammlung.

Eine fünf Meter hohe künstlerische Installation mit vielen Besen und einer Jakobinermütze konnten die Passanten am Donnerstagnachmittag auf den Treppen vor dem Wiesbadener Rathaus bewundern.

Aufgebaut wurde der symbolische Freiheitsbaum von der Bürgerinitiative „Gehwegreinigung in Bürgerhand (GiB)“.

Mit dieser originellen Aktion machten die GiB-Aktivisten abermals auf ihre Forderungen nach einem Moratorium für die neue Straßenreinigungssatzung aufmerksam – verbunden mit einem Appell für mehr Bürgerbeteiligung.

Ideengeber war erneut der Wiesbadener Künstler Peter Bernhard. Den Zeitpunkt dieser Aktion hat die Bürgerinitiative mit Bedacht gewählt: Sie fand nämlich während der  konstituierenden Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung im Rathaus statt.

Die Installation mit einer Jakobinermütze auf der Spitze, die an die Freiheitsbäume aus der Zeit der Französischen Revolution erinnern soll,  steht symbolisch für das Bürgerbegehren nach mehr Mitbestimmung.


Die eindrucksvolle stille Aktion mit dem Freiheitsbaum, die flankiert wurde  von einer Mahnwache mit GiB-Transparenten, sollte die Stadtverordneten daran erinnern, daß sie Repräsentanten der Bürger sein sollen und nicht nur Parteifunktionäre, die sich über die Anliegen der Bürger hinwegsetzen.

Die neue Straßenreinigungssatzung, an der sich der Unmut der BürgerInnen entzündet hat und gegen die schon über 4.000 Wiesbadener mit ihrer Unterschrift protestiert haben, ist der Anlaß für unseren Protest.

Denn die Satzung wurde im Dezember 2015 mit den Stimmen der damaligen großen Koalition aus CDU und SPD in einem Hau-Ruck-Verfahren über die Köpfe der Wiesbadener hinweg in Kraft gesetzt.

die GiB wird nicht eher ruhen, als bis die Stadtverordneten endlich die unglückselige Satzung zurücknehmen und zusammen mit den Wiesbadenern eine neue erarbeiten.

 
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